»Damals haben sie versucht, mich zu töten«, sagte ich. »Ich habe das schon immer sehr persönlich genommen.«

Er schnaubte wieder. »Dank dir und dieser fehlgeschlagenen Mission bin ich zum MI 13 ›befördert‹ worden. Keine Beförderungen, keine Rente und ich muss mein Büro mit drei anderen Beamten und einem Gummibaum teilen. Ich muss all den blöden Mist bearbeiten, mit dem sich kein anderes der MI- Büros befassen will. Weißt du, wer mich hergeschickt hat? Die PR-Abteilung. Ich soll Flugblätter austeilen, Werbebuttons und Bewerbungsformulare. Erschieß mich auf der Stelle, du Bastard!«

»Führe mich nicht in Versuchung.«

»Ich hatte eine Karriere! Ich habe etwas bewirkt! Ich konnte nicht immer allen davon erzählen, aber trotzdem. Das ist nicht fair.«

»Ich habe dich am Leben gelassen, oder?«, fragte ich vernünftig. »Was treibt der MI 13 dieser Tage so? Irgendwas Interessantes?«

Er zuckte mit den Achseln. »Immer das Gleiche. Die Aliens dabei beobachten, wie sie uns beobachten, und sicherstellen, dass sie brav bleiben und nichts außerhalb der Vereinbarungen unternehmen. Es gibt Gerüchte über einen gehäuftes Auftreten von Mothmen in Cornwall. Ich glaube, die Leuchttürme ziehen sie an. Wenn ich hier fertig bin, soll ich ein Team zusammenstellen und mit ihnen reden. Oder ihnen in den Hintern treten. Ich schätze, du bist nicht interessiert.«

»Ich bin schon eingespannt«, erwiderte ich. »Ich vermute mal, du hast nichts von irgendwelchen akuten Drohungen gegen den Tower von London gehört, oder?«

»Nicht in der letzten Zeit.« MacAlpine betrachtete mich nachdenklich. »Irgendetwas, wegen dem ich besorgt sein müsste?«

»Natürlich nicht«, lächelte ich. »Ich bin an dem Fall dran.«

Ich wusste genau, dass er etwas Indiskretes sagen wollte, also nickte ich ihm zum Abschied zu und ließ mich von den Strömungen in der Menge davontragen.



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