
Taylor schien etwas erleichtert.»Wir gehören zur Kanalflotte, Sir, und waren zwei Jahre lang ständig im Dienst. Wir hatten nich' viel Ruhe, denn Fregatten sind knapp, wie Sie ja wissen. Wir waren in
Spithead, als die Geschichte vorigen Monat losging, aber unser Käpt'n stach in See, bevor wir unsere Solidarität mit den anderen zeigen konnten. «Er preßte die Hände zusammen und fuhr bitter fort:»Ich muß Ihnen das sagen, Sir, damit Sie verstehen. Unser Käpt'n ist ein harter Mann, und der Erste Offizier hat sich angewöhnt, die Leute so zu piesacken, daß kaum einem der Rücken nich' von der Katze
Bolitho preßte die Hände zusammen. Ich müßte ihm jetzt das Wort abschneiden, ehe er noch mehr sagt; schon indem ich ihm zuhöre, habe ich mich auf Gott weiß was eingelassen, dachte er. Doch er entgegnete nur kalt:»Wir sind im Krieg, Taylor. Die Zeiten sind eben hart, für Offiziere ebenso wie für Matrosen.»
Doch Taylor war hartnäckig.»Als die Geschichte in Spithead losging, waren sich die Delegierten darüber einig, daß wir raussegeln und gegen die Frogs
«So habt ihr also das Schiff in eure Gewalt gebracht?»
«Aye, Sir. Bis uns Gerechtigkeit zugesichert wird. «Er sah zu Boden.»Wir haben gehört, daß wir zu diesem neuen Geschwader kommen sollen, unter Vizeadmiral Broughton. Das bedeutet, wir sind vielleicht wieder jahrelang weg von England. Es is' nich' fair, was man uns angetan hat. Wir haben Admiral Broughton in Spithead gesehen. Er soll 'n guter Offizier sein, aber er würde mächtig hart durchgreifen, wenn 's wieder Ärger gibt.»
«Und wenn ich Euch sage, daß da nichts zu machen ist — was dann?»
Taylor sah ihm in die Augen.»Es gibt 'ne ganze Menge an Bord, die schwören, sie hängen uns sowieso alle. Die wollen das Schiff nach Frankreich segeln und es da gegen ihre Freiheit eintauschen. «Er biß die Zähne zusammen.»Aber ich und noch andere, wir wollen das nich'. Wir wollen nur unser Recht — wie die Jungs in Spithead.»
