«Halt's Maul!«blaffte die Stimme dazwischen.»Ich häng' dich an deinen eigenen Deckenbalken auf, wenn du nicht mit diesem Gewinsel aufhörst!»

Der Gastwirt kroch wieder in den Schatten zurück, und Bolitho wandte sich langsam um. Der Sprecher war etwa dreißig; sein Gesicht war rot, aber nicht so gegerbt, wie man es bei einem Seemann erwartet hätte. Er war recht gut gekleidet: einfacher blauer Rock und frischgewaschenes Hemd. Ein intelligentes, hartes Gesicht. Ein Mann, der wahrscheinlich zu Wutausbrüchen neigte.

«Ich sehe Taylor nicht.»

Der Mann, offenbar der Anführer, erwiderte kalt:»Er ist bei den Booten.»

Bolitho sah sich die anderen an: vier, und draußen waren wahrscheinlich noch zwei. Lauter Matrosen. Sie schienen sich außerordentlich unbehaglich zu fühlen und blickten mit einer Mischung aus Angst und Resignation ihren Sprecher an.

«Setzen Sie sich bitte, Captain. Ich habe Ale bestellt. «Er lächelte höhnisch.»Aber vielleicht möchte ein Gentleman wie Sie lieber Brandy?»

Der Mann wollte offensichtlich provozieren.»Ale ist mir sehr willkommen«, antwortete Bolitho gelassen, knöpfte sich den Mantel auf und ließ sich in einen Stuhl fallen.»Ihr seid der gewählte Delegierte?»

«Bin ich. «Mit wachsender Nervosität sah er zu, wie der Wirt einen schäumenden Tonkrug mit Ale und ein paar Humpen anbrachte.»Du bleibst in deiner Küche!»

Etwas ruhiger fuhr er fort:»Nun, Captain, haben Sie sich entschlossen, unsere Bedingungen anzunehmen?»

«Ich wüßte nicht, daß wir irgend etwas abgesprochen hätten. «Bo-litho hob den Humpen und merkte mit Befriedigung, daß seine Hand noch ruhig war.»Ihr habt ein Schiff in eure Gewalt gebracht. Das ist Meuterei, und wenn ihr weiter auf eurem Plan beharrt, auch noch Hochverrat.»



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