
Hercule Poirot war es ebenfalls zu Ohren gekommen. Aber das war auch alles, was er von dem Mann wußte, dem er gerade einen Besuch abstatten wollte. Der Brief, der in seiner Manteltasche steckte, verriet ihm nicht viel mehr.
Nachdem er dieses melancholische Wahrzeichen eines vergangenen Zeitalters eine Weile schweigend gemustert hatte, stieg er die Stufen zur Haustür empor und drückte auf die Klingel, wobei er einen Blick auf die elegante Armbanduhr warf, die endlich seine alte geliebte »Kartoffel« aus früheren Tagen ersetzt hatte. Ja, es war genau halb zehn. Wie immer, war Poirot auf die Minute pünktlich.
Die Tür öffnete sich genau nach der angemessenen Zeitspanne, und ein vollkommenes Exemplar des Genus »Butler« hob sich von der erleuchteten Halle ab.
»Mr. Benedict Farley?« fragte Hercule Poirot.
Der unpersönliche Blick musterte ihn von Kopf bis Fuß, nicht verletzend, aber gründlich.
»Werden Sie erwartet, Sir?« erkundigte sich die glatte Stimme.
»Ja.«
»Wie lautet Ihr Name, Sir?«
»Monsieur Hercule Poirot.«
Mit einer Verbeugung trat der Butler zur Seite, und Hercule Poirot betrat das Haus. Der Butler schloß die Tür hinter ihm.
Aber es war noch eine weitere Formalität zu erledigen, ehe die geschickten Hände dem Besucher Stock und Hut abnahmen.
