Poirot nickt gedankenvoll. »Weiß man eigentlich, wen er konsultierte?« fragte er.

Mrs. Farley schüttelte den Kopf, und Joanna Farley bemerkte:

»Keiner von uns hatte die leiseste Ahnung, daß er überhaupt jemanden konsultierte.« »Hat er mit Ihnen über seinen Traum gesprochen?« erkundigte sich Poirot bei der Tochter.

Das Mädchen schüttelte verneinend den Kopf.

»Und Sie, Mr. Cornworthy?«

»Nein, zu mir hat er auch nichts gesagt. Er diktierte mir zwar einen Brief an Sie, aber ich hatte keine Idee, warum er Sie zu sprechen wünschte.«

»Und nun zu den genauen Umständen von Mr. Farleys Tod«, sagte Poirot.

Inspektor Barnett blickte Mrs. Farley und Dr. Stillingfleet fragend an und übernahm die Rolle des Sprechers.

»Mr. Farley hatte die Gewohnheit, jeden Nachmittag in seinem eigenen Zimmer im ersten Stock zu arbeiten. Wie ich höre, stand eine große Verschmelzung im Geschäftsleben bevor ...«

Er blickte fragend zu Hugo Cornworthy hinüber, der erläuternd hinzusetzte: »Vereinigte Buslinien.«

»In diesem Zusammenhang«, fuhr Inspektor Barnett fort, »hatte Mr. Farley sich bereit erklärt, zwei Pressemitgliedern ein Interview zu gewähren. Etwas, das er sehr selten tat -nur alle fünf Jahre einmal, wie ich höre. Demgemäß erschienen zwei Reporter - einer von den Associated Newsgroups und einer von den Amalgamated Press-Sheets -um ein Viertel nach drei, wie verabredet. Sie warteten im ersten Stock vor Mr. Farleys Tür - der übliche Platz für alle, die eine Verabredung mit Mr. Farley hatten. Um zwanzig nach drei erschien ein Bote vom Büro der Vereinigten Buslinien mit wichtigen Papieren. Er wurde in Mr. Farleys Zimmer geführt, wo er ihm die Dokumente aushändigte. Mr. Farley begleitete ihn zur Tür und sprach von dort mit den beiden Pressemitgliedern. Er sagte:

>Es tut mir leid, meine Herren, daß ich Sie warten lassen muß, aber ich habe eine dringende Sache zu erledigen. Ich werde mich nach Möglichkeit beeilen.<



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