
Die beiden Herren, Mr. Adams und Mr. Stoddart, versicherten Mr. Farley, daß es ihnen nichts ausmache zu warten. Er ging dann ins Zimmer zurück, schloß die Tür -und wurde nicht wieder lebend gesehen!«
»Fahren Sie bitte fort«, bat Poirot.
»Kurz nach vier Uhr«, berichtete der Inspektor weiter, »kam Mr. Cornworthy aus seinem Zimmer, das neben Mr. Farleys Raum liegt, und sah zu seiner Überraschung, daß die beiden Reporter immer noch warteten. Er brauchte Mr. Farleys Unterschrift für einige Briefe und hielt es auch für angebracht, ihn an diese beiden Herren zu erinnern. Also ging er in Mr. Farleys Raum. Zu seinem Erstaunen konnte er Mr. Farley zunächst gar nicht sehen und nahm schon an, daß der Raum leer sei. Dann fiel sein Blick auf einen Schuh, der hinter dem Schreibtisch hervorragte - dieser steht quer vor dem Fenster. Er ging rasch hinüber und entdeckte Mr. Farley tot am Boden und neben ihm einen Revolver.
Mr. Cornworthy verließ dann eilends das Zimmer und wies den Butler an, Dr. Stillingfleet telefonisch herbeizurufen. Auf Anraten des Arztes benachrichtigte Mr. Cornworthy auch die Polizei.«
»Wurde der Schuß nicht gehört?« fragte Poirot.
»Nein. Der Verkehr ist hier sehr laut, und das Fenster auf dem Treppenabsatz war offen. Bei dem vielen Gehupe und dem Donnern der Lastwagen war es ein Ding der Unmöglichkeit.«
Poirot nickte nachdenklich. »Wann ist er vermutlich gestorben?«
Stillingfleet erwiderte:
»Ich habe die Leiche sofort nach meiner Ankunft untersucht, und das war zweiunddreißig Minuten nach vier. Mr. Farley war da seit mindestens einer Stunde tot.«
Poirots Gesicht hatte einen sehr ernsten Ausdruck.
»Dann erscheint es also durchaus möglich, daß der Tod um die Zeit, die er mir gegenüber erwähnte, eingetreten ist -nämlich um achtundzwanzig Minuten nach drei.«
