
»Ganz recht«, sagte Stillingfleet.
»Sind Fingerabdrücke auf dem Revolver?«
»Ja, seine eigenen.«
»Und der Revolver selbst?«
Der Inspektor schaltete sich wieder ein.
»War derjenige, den er in der zweiten Schublade an der rechten Seite seines Schreibtisches aufbewahrte, wie er Ihnen gesagt hatte. Mrs. Farley hat ihn mit Bestimmtheit identifiziert. Außerdem hat der Raum nur einen Zugang, nämlich die Tür nach der Diele. Die beiden Reporter saßen dieser Tür direkt gegenüber, und sie schwören, daß niemand das Zimmer betreten hat von dem Augenblick an, als Mr. Farley mit ihnen sprach, bis Mr. Cornworthy kurz nach vier hineinging.«
»So daß man mit Sicherheit annehmen kann, daß Mr. Farley Selbstmord begangen hat.«
Inspektor Barnett lächelte ein wenig.
»Daran wäre überhaupt nicht gezweifelt worden, wenn man nicht etwas entdeckt hätte.«
»Und was war das?«
»Der an Sie gerichtete Brief.«
Poirot lächelte ebenfalls.
»Ich verstehe! Wo Hercule Poirot beteiligt ist, da erhebt sich sofort ein Mordverdacht!«
»Ganz recht«, bestätigte der Inspektor trocken. »Nachdem Sie jedoch die Situation geklärt haben -«
»Einen kleinen Augenblick«, unterbrach ihn Poirot und wandte sich dann an Mrs. Farley. »Ist Ihr Gatte jemals hypnotisiert worden?«
»Niemals.«
»Hatte er die Frage der Hypnose studiert? Interessierte er sich für diesen Gegenstand?«
»Ich glaube nicht.« Plötzlich schien sie ihre Selbstbeherrschung zu verlieren. »Dieser gräßliche Traum! Es ist unheimlich! Daß er das Nacht für Nacht geträumt hat - und dann - es ist beinahe, als wäre er - zu Tode gehetzt!«
Poirot erinnerte sich daran, wie Benedict Farley sagte: »Ich führe das aus, was ich in Wirklichkeit zu tun wünsche. Ich mache meinem Dasein ein Ende.« Er sagte:
