Im darüber liegenden Geschoss befanden sich das Schlaf- und das Badezimmer, ein Gästezimmer und ein sonniges Atelier, in dem Diane malte. Etliche Gemälde von ihr hingen an den Wänden. Auf einer mitten im Zimmer stehenden Staffelei stand ein halb fertiges Porträt.

Diane stürmte geradewegs in ihr Atelier, nahm das unvollendete Bild von der Staffelei und stellte eine frische Leinwand darauf. Sie fing an, das Gesicht des Mannes zu skizzieren, der sie hatte töten wollen, doch ihre Hände zitterten so sehr, dass sie aufhören musste.

»Das hasse ich an diesem Job am allermeisten«, beklagte sich Detective Earl Greenburg auf der Fahrt zu Diane Stevens’ Apartment.

»Ist doch besser, wenn wir sie verständigen, als wenn sie’s aus den Abendnachrichten erfährt«, sagte Robert Praegitzer. Er warf Greenburg einen Blick zu. »Willst du es ihr beibringen?«

Earl Greenburg nickte missmutig. Er musste an die Geschichte mit dem Detective denken, der eine gewisse Mrs. Adams, die Frau eines Streifenpolizisten, davon verständigen sollte, dass ihr Mann getötet worden war.

Sie ist sehr zart besaitet, hatte der Chef den Detective vorgewarnt. Sie müssen ihr die Nachricht schonend beibringen.

Keine Sorge. Ich schaffe das schon.

Der Detective hatte an der Tür geklingelt, und als Adams’ Frau ihm öffnete, hatte er gefragt: Sind Sie die Witwe von Wachtmeister Adams?

Diane schreckte hoch, als die Türglocke läutete. Sie ging zur Gegensprechanlage. »Wer ist da?«

»Detective Earl Greenburg. Ich möchte mit Ihnen sprechen, Mrs. Stevens.«

Es geht um den Überfall im Auto, dachte Diane. Die Polizei ist aber schnell hergekommen.

Sie betätigte den Summer, und Greenburg trat in den Hausflur und ging zur Wohnungstür.



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