»Hallo.« »Mrs. Stevens?«

»Ja. Danke, dass Sie so schnell gekommen sind. Ich wollte gerade eine Skizze von dem Mann zeichnen, aber ich ...« Sie atmete tief durch. »Ein dunkler Typ, er hatte tief liegende, hellbraune Augen und eine kleine Warze an der Wange. Auf seiner Waffe steckte ein Schalldämpfer, und .«

Greenburg schaute sie verdutzt an. »Entschuldigung, aber ich verstehe nicht, was .«

»Der Autoentführer. Ich habe die 911 angerufen und .«

Sie sah die Miene des Detectives. »Es geht gar nicht um den Überfall, oder?«

»Nein, Ma’am.« Greenburg schwieg einen Moment.

»Darf ich reinkommen?«

»Bitte sehr.«

Greenburg ging in die Wohnung.

Sie blickte ihn mit gerunzelter Stirn an. »Worum geht es? Ist irgendetwas passiert?«

Er brachte kaum ein Wort heraus. »Ja. Tut mir Leid - ich muss Ihnen leider eine schlechte Nachricht überbringen. Es geht um Ihren Mann.«

»Was ist passiert?« Ihre Stimme bebte.

»Er hatte einen Unfall.«

Diane fröstelte mit einem Mal. »Was für einen Unfall?«

Greenburg holte tief Luft. »Er wurde letzte Nacht getötet, Mrs. Stevens. Wir haben seine Leiche heute Morgen unter einer Brücke am East River gefunden.«

Diane starrte ihn eine ganze Weile an, dann schüttelte sie langsam den Kopf. »Da muss eine Verwechslung vorliegen, Detective. Mein Mann ist in der Arbeit, in seinem Labor.«

Die Sache war schwerer, als er erwartet hatte. »Mrs. Stevens, ist Ihr Mann letzte Nacht nach Hause gekommen?« »Nein, aber Richard arbeitet häufig die Nacht über durch. Er ist Wissenschaftler.« Sie wurde zusehends aufgebrachter.

»Mrs. Stevens, wussten Sie, dass Ihr Mann Verbindungen zur Mafia hatte?«

Diane wurde kreidebleich. »Zur Mafia? Sind Sie wahnsinnig?«

»Wir haben .«

Diane schnappte nach Luft. »Zeigen Sie mir Ihren Ausweis.«



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