
»Natürlich.« Detective Greenburg zückte seinen Dienstausweis und zeigte ihn ihr.
Diane warf einen kurzen Blick darauf, dann versetzte sie Greenburg eine schallende Ohrfeige. »Werden Sie etwa dafür bezahlt, dass Sie in der Gegend herumfahren und anständige Bürger erschrecken? Mein Mann ist nicht tot! Er ist in der Arbeit.« Sie schrie ihn an.
Greenburg schaute ihr in die Augen und sah, dass sie unter Schock stand, es nicht wahrhaben wollte. »Mrs. Stevens, möchten Sie, dass ich jemanden vorbeischicke, der ein Auge auf Sie hat und ...?«:
»Sie brauchen jemanden, der ein Auge auf Sie hat. Und jetzt raus mit Ihnen.«
»Mrs. Stevens ...«
»Augenblicklich!«
Greenburg holte eine Visitenkarte heraus und legte sie auf den Tisch. »Hier ist meine Nummer, für den Fall, dass Sie mit mir reden möchten.«
Tja, dachte Greenburg, als er hinausging, das hab ich ja klasse hingekriegt. Ich hätte genauso gut sagen können:
»Sind Sie die Witwe von Mr. Stevens?«
Als Detective Greenburg weg war, schloss Diane die Wohnungstür ab und atmete tief durch. Dieser Trottel! Klingelt an der falschen Tür und will mir Angst machen. Ich sollte mich über ihn beschweren. Sie sah auf ihre Uhr. Richard wird bald heimkommen. Wird höchste Zeit, dass ich das Abendessen zubereite. Sie wollte eine Paella machen, sein Leibgericht. Diane ging in die Küche und fing mit den Vorbereitungen an.
Weil Richards Arbeit strenger Geheimhaltung unterlag, störte ihn Diane nie im Labor, und wenn er sich nicht meldete, wusste sie, dass er erst spät nach Hause kommen würde. Um acht Uhr war die Paella fertig. Sie kostete sie und lächelte zufrieden. Sie war ihr genauso gelungen, wie Richard sie mochte. Als er um zehn Uhr immer noch nicht da war, stellte Diane die Paella in den Kühlschrank und klebte eine Nachricht an die Tür: Liebling, Abendessen ist im Kühlschrank. Weck mich auf wenn du heimkommst. Richard war stets hungrig, wenn er nach Hause kam.
