
Tränen rannen ihr über die Wangen.
»Diane .«
»Ich muss Richards Sarg aussuchen, dafür sorgen, dass er ... bequem ruht.«
Dazu konnte Carolyn nichts mehr sagen.
Detective Earl Greenburg hielt sich an diesem Nachmittag in seinem Büro auf, als der Anruf einging.
»Diane Stevens möchte Sie sprechen.«
O nein. Greenburg dachte an die Ohrfeige, die sie ihm bei ihrer letzten Begegnung versetzt hatte. Was kommt jetzt? Vermutlich hat sie wieder irgendwas zu meckern. Er nahm das Gespräch entgegen. »Detective Greenburg.«
»Diane Stevens hier. Ich rufe aus zweierlei Gründen an. Zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen. Ich habe mich völlig danebenbenommen, und es tut mir aufrichtig Leid.«
Damit hatte er nicht gerechnet. »Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen, Mrs. Stevens. Ich war mir darüber im Klaren, wie Ihnen zumute war.«
Er wartete. Eine Zeit lang herrschte Schweigen.
»Sie sagten, dass Sie aus zweierlei Gründen anrufen.«
»Ja. Mein Mann ...« Ihre Stimme brach. »Die Leiche meines Mannes wird von der Polizei noch irgendwo zurückgehalten. Wie bekomme ich Richard wieder? Ich bin gerade dabei, die Vorbereitungen für seine . seine Beerdigung beim Bestattungsinstitut Dalton zu treffen.«
Sie klang so verzweifelt, dass er es geradezu körperlich spüren konnte. »Mrs. Stevens, ich fürchte, dafür ist allerhand Behördenkram zu erledigen. Zunächst einmal muss die Gerichtsmedizin einen Autopsiebericht anfertigen, danach müssen die diversen . « Er dachte einen Moment lang nach, dann traf er eine Entscheidung. »Hören Sie, Sie haben genug um die Ohren. Ich regle das für Sie. In zwei Tagen dürfte alles erledigt sein.«
»Oh. Ich . ich danke Ihnen . « Dann versagte ihr die Stimme, und sie legte auf.
Earl Greenburg saß eine ganze Zeit lang da und dachte über Diane Stevens nach, über die Qualen, die sie durchstehen musste. Dann machte er sich an den Behördenkram.
