Das Bestattungsinstitut Dalton befand sich an der Ostseite der Madison Avenue. Es war ein eindrucksvolles, einstöckiges Gebäude, dessen Fassade im Stil eines alten Herrenhauses in den Südstaaten gestaltet war. Auch die Innenräume waren dezent und geschmackvoll ausgestattet, mit weichem Licht, hellen Vorhängen und Wandbehängen, die jedes Geräusch dämpften.

»Ich habe einen Termin bei Mr. Jones«, sagte Diane zum Mann am Empfangstisch. »Diane Stevens.«

Der Mann am Empfang gab telefonisch Bescheid, und kurz darauf kam der Geschäftsführer, ein grauhaariger, sympathisch wirkender Mann, nach vorn und begrüßte Diane.

»Ich bin Ron Jones. Wir haben miteinander telefoniert. Ich weiß, wie schwer das derzeit alles für Sie ist, Mrs. Stevens. Deshalb sind wir dazu da, um Ihnen eine Last von der Schulter zu nehmen. Sagen Sie mir einfach, was Sie möchten, dann werden wir uns darum kümmern, dass alles nach Ihren Wünschen ausgeführt wird.«

»Ich ... ich weiß nicht mal, worum ich Sie bitten soll«, sagte Diane unsicher.

Jones nickte. »Ich werde Ihnen unsere Dienstleistungen erklären. Wir stellen einen Sarg zu Verfügung, wir richten die Trauerfeier für Ihre Freunde und Verwandten aus, wir kümmern uns um eine Grabstätte, und wir übernehmen die Bestattung.« Er zögerte einen Moment. »Den Zeitungsberichten nach zu schließen, die über den Tod Ihres Mannes erschienen sind, Mrs. Stevens, nehme ich an, dass der Sarg bei der Trauerfeier verschlossen sein soll, daher ...«

»Nein!«

Jones blickte überrascht auf. »Aber .«

»Ich möchte, dass er offen ist. Ich möchte, dass Richard ... alle seine Freunde sehen kann, bevor .« Ihre Stimme erstarb.

Jones musterte sie voller Mitgefühl. »Ich verstehe. Dann darf ich Ihnen vielleicht einen Vorschlag machen. Wir haben einen Kosmetiker, der ausgezeichnete Arbeit leistet.«



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