
»Wenn«, fügte er taktvoll hinzu, »es vonnöten ist. Wäre Ihnen das recht?«
Richard wäre das ganz und gar nicht recht, aber ... »Ja.«
»Dann wäre da nur noch eines. Wir bräuchten die Kleidung, mit der Sie Ihren Mann bestatten möchten.«
Sie blickte ihn erschrocken an. »Die ...« Diane meinte förmlich zu spüren, wie sich die kalten Hände eines Fremden an Richards nacktem Leib zu schaffen machten, und sie erschauderte.
»Mrs. Stevens?«
Diane schluckte. »Ich habe nicht daran gedacht ...« Ihr Hals war wie zugeschnürt. »Tut mir Leid.« Sie konnte nicht weitermachen.
Jones blickte ihr nach, als sie hinaustaumelte und ein Taxi anhielt.
Zurück in ihrer Wohnung, ging Diane an Richards begehbaren Kleiderschrank. An zwei Stangen hingen seine sämtlichen Anzüge, Sakkos und Hosen. Und jedes einzelne Stück war mit Erinnerungen verbunden. Hier war der hellbraune Anzug, den Richard an dem Abend in der Galerie getragen hatte, als sie sich kennen lernten. Ich mag Ihre Kurven. Sie haben die Eleganz eines Rossetti oder Manet. Konnte sie diesen Anzug weggeben? Nein.
Sie strich mit den Fingerspitzen über das nächste Kleidungsstück. Es war das hellgraue Sportsakko, das Richard beim Picknick getragen hatte, als sie vom Regen überrascht worden waren.
Zu dir oder zu mir?
Das ist nicht nur ein kurzes Abenteuer.
Ich weiß.
Das musste sie behalten.
Danach kam der Nadelstreifenanzug. Du magst doch die französische Küche. Ich kenne ein großartiges französisches Restaurant.
Der marineblaue Blazer, die Wildlederjacke . Diane schlang die Ärmel einer blauen Anzugjacke um sich und schmiegte sich an sie. Ich will nicht ein Stück davon weggeben. Jedes einzelne war eine kostbare Erinnerung. »Ich kann es nicht.« Schluchzend ergriff sie aufs Geratewohl einen Anzug und stürmte hinaus.
