
Am darauf folgenden Nachmittag fand Diane eine Nachricht auf ihrem Anrufbeantworter. »Mrs. Stevens, Detective Greenburg hier. Ich wollte Ihnen Bescheid sagen, dass von unserer Seite aus alles geklärt ist. Ich habe schon mit dem Bestattungsinstitut Dalton gesprochen. Sie können jetzt alles Erforderliche in die Wege leiten . « Einen Moment lang herrschte Stille. »Ich wünsche Ihnen alles Gute ... Auf Wiederhören.«
Diane rief Ron Jones im Bestattungsinstitut an. »Soweit ich weiß, ist der Leichnam meines Mannes mittlerweile bei Ihnen eingetroffen.«
»Ja, Mrs. Stevens. Der Kosmetiker ist bereits am Werk, und wir haben auch die Kleidungsstücke erhalten, die Sie uns geschickt haben. Vielen Dank.«
»Ich dachte . Wäre es Ihnen recht, wenn die Bestattung am kommenden Freitag stattfindet?«
»Freitag ist bestens. Bis dahin haben wir alle erforderlichen Vorbereitungen getroffen. Ich schlage morgens um elf Uhr vor.«
In drei Tagen werden Richard und ich für immer voneinander getrennt werden. Oder so lange, bis ich vielleicht wieder mit ihm vereint bin.
Am Donnerstagmorgen, als Diane mit den letzten Vorbereitungen für die Trauerfeier beschäftigt war und gerade die Liste der Gäste und Sargträger durchging, klingelte das Telefon.
»Mrs. Stevens?«
»Ja.«
»Ron Jones hier. Ich wollte Ihnen nur Bescheid geben, dass ich Ihre Papiere erhalten habe und dass wir Ihrem Wunsch gemäß umdisponiert haben.«
»Papiere ...?«, erwiderte Diane überrascht.
»Ja. Der Kurier hat sie gestern vorbeigebracht, mit Ihrem Brief.«
»Ich habe keinen .«
»Offen gestanden, war ich ein bisschen überrascht. Aber es war selbstverständlich Ihre Entscheidung. Wir haben Ihren Mann vor einer Stunde eingeäschert.«
6
Paris
