»Ja.«

»Haben Sie ein Telefon in Ihrem Wagen?«

»Ja.«

»Warum haben Sie dann nicht den Automobilclub angerufen?«

»Ich dachte, das dauert vielleicht zu lange.« »Natürlich«, sagte Rubinstein verständnisvoll. »Und die Hütte war ja auch unmittelbar vor Ihnen.«

»Ja.«

»Sie sind also hingegangen, um Hilfe zu holen?«

»Ganz recht.«

»War es draußen noch hell?«

»Ja. Es war etwa fünf Uhr nachmittags.«

»Sie konnten also alles deutlich sehen?«

»Jawohl.«

»Und was haben Sie gesehen, Mrs. Stevens?«

»Ich sah Anthony Altieri .«

»Oh. Sind Sie ihm schon einmal begegnet?«

»Nein.«

»Weshalb waren Sie sich so sicher, dass es sich um Anthony Altieri handelte?«

»Ich habe sein Bild in der Zeitung und .«

»Sie haben also Bilder von einem Mann gesehen, der dem Angeklagten ähnelte?«

»Na ja, es ...«

»Was haben Sie in der Hütte gesehen?«

Sie atmete tief durch, als erschauderte sie beim Gedanken an die Szene, die sich ihr dargeboten hatte. »In dem Zimmer waren vier Männer«, begann sie stockend. »Einer davon war an einen Stuhl gefesselt. Mr. Altieri fragte ihn offenbar etwas, während die beiden anderen Männer neben ihm standen.« Ihre Stimme bebte. »Dann zog Mr. Altieri eine Schusswaffe, schrie irgendetwas und - und schoss dem Mann in den Hinterkopf.«

Jake Rubinstein warf einen kurzen Seitenblick hinüber zu den Geschworenen. Gebannt verfolgten sie die Aussage.

»Was haben Sie dann getan, Mrs. Stevens?« »Ich bin zu meinem Wagen zurückgerannt und habe mit meinem Handy die 911 angerufen.«

»Und danach?«

»Ich bin weggefahren.«

»Mit einem platten Reifen?«

»Ja.«

Jetzt musste er sie ein bisschen aus der Reserve locken.

»Warum haben Sie nicht auf die Polizei gewartet?«



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