
«Worum geht's überhaupt?«fragte Spicer.
«Um siebzehn Dollar und zwei Magazine«, sagte T. Karl hilfsbereit.
«So viel, hm?«sagte Spicer. Siebzehn Dollar waren in Trumble eine ernste Angelegenheit.
Finn Yarber war bereits jetzt gelangweilt. Er strich sich den schütteren grauen Bart und zog seine langen Fingernägel über die Tischplatte. Dann ließ er seine Zehengelenke laut knacken, indem er sie fest gegen den Boden drückte — eine wirkungsvolle Übung, die an den Nerven der Anwesenden zerren konnte. In seinem früheren Leben, als er noch einen Titel gehabt hatte — Oberrichter am Obersten Gerichtshof von Kalifornien —, hatte er bei Verhandlungen oft Lederclogs ohne Socken getragen, damit er bei langweiligen mündlichen Ausführungen seine Zehen trainieren konnte.»Vertagen wir«, sagte er.
«Gerechtigkeit aufschieben heißt, Gerechtigkeit verweigern«, sagte Magruder salbungsvoll.
«Wie originell«, erwiderte Beech.»Wir vertagen auf nächste Woche. Wenn Schneiter dann nicht erscheint, ergeht ein Versäumnisurteil.«
«Beschlossen und verkündet«, sagte Spicer mit Entschiedenheit. T. Karl machte einen Vermerk im Protokoll und Magruder setzte sich verärgert. Er hatte seine Klage vor dem Untersten Bundesgericht eingereicht, indem er T. Karl eine einseitige Zusammenfassung seiner Behauptungen gegen Schneiter übergab. Nur eine Seite. Die Bruderschaft verabscheute Papierkram. Eine Seite, und man bekam einen Gerichtstermin. Schneiters Erwiderung hatte aus sechs Seiten voller Beschimpfungen bestanden, die T. Karl allesamt gestrichen hatte.
Die Regeln waren einfach: kurze Plädoyers, keine Offenlegung von Schriftstücken, schnelle Urteile, die für alle, die die Zuständigkeit des Gerichts anerkannten, bindend waren. Es gab keine Berufung — an wen hätte man sich auch wenden sollen? Zeugen wurden nicht vereidigt; man erwartete geradezu, dass sie logen. Immerhin befand man sich ja in einem Gefängnis.
