
Fortgesetzt tauchte Odals Gesicht auf. Dulaq kämpfte sich durch die Menschentrauben zu seinem Widersacher hin, aber jedesmal löste der sich in Luft auf. Auf den Wegen schien es zu wimmeln von hochgewachsenen blonden Männern, die kreuz und quer vor Dulaqs entsetzten Augen umherspazierten.
Die Schatten wurden länger. Die Sonne sank. Dulaq schlug das Herz zum Zerspringen, und von jedem Quadratzentimeter seiner Haut spürte er Schweiß rinnen.
Da steht er! Ja, das ist er. Ohne Zweifel ist er es! Dulaq drängte sich durch die heimwärtsstrebende Menge zu einem großen blonden Mann hin, der lässig am Schutzgeländer der Hauptpromenade lehnte. Es war Odal, der verdammte, lächelnde, selbstsichere Odal.
Dulaq zog den Strahler aus der Tunika und kämpfte sich ^ durch das Gewühl zu der Stelle vor, wo Odal reglos stand, die Hände in den Taschen, und ihm kühl entgegensah. Dulaq kam bis auf Armeslänge heran…
»DIE ZEIT IST UM, GENTLEMEN. DAS DUELL IST BEENDET.«
Der Sternhaufen Acquatainia — Acquataine Cluster genannt — war ein funkelndes Geschmeide aus gut dreihundert Sonnen, direkt vor den Toren des Terranischen Commonwealth gelegen. Mehr als tausend bewohnte Planeten umkreisten diese Sonnen. Auf dem Zentralplaneten — Acquatainia — lag die größte Stadt des Clusters. In dieser Stadt befand sich die älteste Universität. Und in dieser Universität stand die Duellmaschine.
Hoch über dem Boden des antiseptisch weißen Raums, der die Duellmaschine beherbergte, verlief eine schmale Galerie. Bevor die Maschine installiert worden war, hatte der Raum als Hörsaal gedient. Nun waren die Sitzreihen verschwunden, das Vortragspult des Dozenten und die Tribüne. In dem Raum stand nur noch die Maschine, ein bizarres Gewirr von Konsolen, Kontrollpulten, Energieaggregaten, Assoziationsfeldern und den beiden Kabinen für die Duellanten.
