
Auf der Besuchergalerie — leer bei gewöhnlichen Duellen — saß eine Handvoll privilegierter Journalisten.
»Die Zeit ist um«, sagte einer von ihnen. »Dulaq hat ihn nicht erwischt.«
»Stimmt. Aber Odal ihn auch nicht.«
Der erste Reporter zuckte die Achseln. »Jetzt muß er mit Odal nach dessen Regeln kämpfen.«
»Wart mal, da kommen sie raus.«
Unter ihnen traten Dulaq und sein Gegner aus ihren isolierten Kabinen.
Einer der Journalisten pfiff durch die Zähne. »Schaut euch mal Dulaqs Gesicht an…ganz grau.«
»So erschöpft habe ich den Premierminister noch nie gesehen.«
»Und schaut euch doch mal Kanus’ bezahlten Killer an.« Die Reporter wandten sich Odal zu, der vor seiner Kabine stand und sich leise mit seinen Sekundanten unterhielt.
»Der reinste Block gefrorenen Ammoniaks.«
»Dem scheint es richtig Spaß zu machen.«
Einer der Reporter stand auf. »Ich habe gleich Redaktionsschluß. Haltet mir den Platz frei.«
Er ging durch die bewachte Tür hinaus und die spiralförmige Rampe hinunter, die außen um das Bauwerk lief, zu der mobilen Tri-Di-Kamera, deren Einsatz die acquatainische Regierung genehmigt hatte, damit die Reporter ihre Berichte durchgeben konnten.
Der Journalist konferierte ein paar Minuten mit seinen Technikern, dann trat er vor die Kamera.
»Emile Dulaq, der Premierminister des Acquataine Clusters und Führer des Koalitionsbündnisses gegen Kanzler Kanus von den Kerak-Welten, ist im ersten Teil des psychonischen Duells gegen Major Per Odal aus Kerak nicht zum Zuge gekommen. Die beiden Duellanten unterziehen sich gerade den üblichen medizinischen und psychologischen Tests, bevor sie ihr Duell fortsetzen…«
