
Die Nebel verschwanden nach und nach, und Dulaq fand sich auf einer endlosen öden Ebene wieder. Kein Baum, kein Grashalm, nichts als felsiger Boden, der sich in allen Himmelsrichtungen bis zum Horizont erstreckte; darüber ein bedrückend gelber Himmel. Er blickte vor sich auf den Boden und sah die Waffe, die Odal ausgewählt hatte. Eine primitive Keule.
Mit einem unguten Gefühl hob Dulaq die Keule auf und spähte nach allen Seiten. Nichts. Kein Hügel, kein Baum, kein Strauch, wo man sich verstecken konnte. Weglaufen — wohin?
Und fern am Horizont entdeckte er eine hochgewachsene, geschmeidige Gestalt mit einer identischen Keule in der Hand. Der Mann kam ohne Hast, aber zielbewußt näher.
Die Pressetribüne war praktisch leer. Das Duell endete erst in einer guten Stunde, und die meisten Reporter standen draußen und übermittelten ihre hastig zusammengestellten Kommentare zu Dulaqs Mißerfolg, das Duell mit seinen eigenen Waffen und seiner selbstgewählten Umgebung für sich zu entscheiden.
Dann passierte etwas Merkwürdiges.
Am Hauptkontrollpult der Duellmaschine blinkte ein rotes Licht auf. Der leitende Meditechniker blinzelte überrascht und drückte dann eine Reihe von Tasten. Weitere rote Lämpchen leuchteten auf. Der Meditechniker griff nach einem separaten Schalter und legte ihn um.
Einer der Journalisten wandte sich an seinen Kollegen. »Was ist da unten los?«
»Scheint vorbei zu sein… Ja, sieh mal, die öffnen die Kabinen. Einer hat das Rennen gemacht.«
»Aber wer?«
Gespannt sahen die beiden zu, während die anderen Journalisten hastig wieder auf die Galerie zurückkehrten.
»Da ist Odal. Er strahlt.«
»Das heißt wohl…«
»Allmächtiger! Sieh dir mal Dulaq an!«
Mehr als zweitausend Lichtjahre entfernt von Acquatainia befand sich der Sternhaufen Carinae.
