Von all den Geschehnissen im Elmenland war bisher nichts zu den Eltern Violas gedrungen. Sie wußten nicht, daß zwei Massaren die Tochter und den Jungen Kostja verfolgt hatten, um sie an der Flucht zu hindern, und daß die Kinder weitere Unterstützung von Kau-Ruck und Ilsor bekamen. Die beiden stammten von der Rameria, einem dritten Planeten.

Vi und Ol saßen also da, sehnten sich nach ihrem Töchterchen und hörten plötzlich ein Geräusch aus dem Kinderzimmer.

Das Geräusch wiederholte sich, und nun schlichen beide leise, auf Zehenspitzen, zum Kinderzimmer, öffneten lautlos die Tür.

Das Bild, das sich ihnen bot, war mehr als erstaunlich. In der Mitte des Raumes, wo auf dem Fußboden eine Kindereisenbahn aufgebaut war, sauste ein Zug dahin; er ratterte über die Schwellen, und jedesmal, wenn er eine Weiche passierte, klingelte leise ein Glöckchen. Auf den Bahnhöfen und Vorortstationen aber warteten Puppen und andere Spielzeuggestalten auf ihren Zug, um zum Spaß mitzufahren. Auch Figuren von der Erde waren darunter. So hatten die Eltern einmal eine Strohpuppe mitgebracht, die dem berühmten Scheuch aus der im Zauberland gelegenen Smaragdenstadt nachgebildet war. Das Zauberland, vor vielen Jahrhunderten durch den großen Zauberer Hurrikap geschaffen, lag in der Nähe des nordamerikanischen Staates Kansas. Doch nicht nur der Scheuch, auch ein mächtiger geflügelter Drachen im Zimmer schien gleichfalls aus diesem Land voller Fabelwesen zu stammen. Daneben gab es bei Viola aber auch noch Spielzeug, an das sich die Eltern nicht erinnerten. Zum Beispiel einen riesigen Kraken, wie sie in den Tiefen der Erdenmeere leben, und einen Flugmolch von der Irena, eine hier recht bekannte Tierart.



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