
»Keine Ursache«, sagte Mr. Ingles mit einem leichten Lächeln, »Ihre Kombinationen sind vollkommen richtig.«
»Ich verfolgte diese Spuren bis zur Küche - jedoch nicht darüber hinaus, das ist Punkt 1. Auf der Schwelle von Grants Tür fand ich einen dunklen Fleck, und zwar einen Blutfleck, Punkt 2. Sodann untersuchte ich Robert Grants Stiefel, die er ausgezogen hatte und die genau zu den gefundenen Fußspuren paßten, Punkt 3. Dieses ließ in mir die Überzeugung aufkommen, daß kein Fremder an der Tat beteiligt war. Ich forderte Grant auf, die Wahrheit zu bekennen, und nahm ihn in Gewahrsam. Was, glauben Sie, fand ich in seinem Schrank versteckt? Die kleinen Jadefiguren und eine auf seinen Namen ausgestellte Fahrkarte. Abraham Biggs, alias Robert Grant, vor fünf Jahren wegen eines schweren Verbrechens und Hausfriedensbruch vorbestraft.« Der Inspektor hielt triumphierend inne. »Was sagen Sie dazu, meine Herren?«
»Ich denke«, sagte Poirot, »daß der Fall anscheinend sehr klar liegt, eigentlich ein wenig zu klar.
Dieser Biggs, alias Grant, muß ein ausgemachter Idiot sein, nicht wahr?«
»Oh, das ist er auf jeden Fall, ein roher, ungebildeter Bursche, der keine Ahnung davon hat, was Fußabdrücke bedeuten.«
»Sicher liest er keine Kriminalromane! Nun, Inspektor, ich gratuliere Ihnen. Vielleicht dürfen wir einmal den Tatort besichtigen?«
»Ich werde Sie sogleich dorthin führen und möchte gern, daß Sie sich die Fußspuren ansehen.«
»Ja, ich möchte sie auch gern sehen. Das ist wirklich alles sehr interessant und sehr durchdacht.«
Wir machten uns auf den Weg, Mr. Ingles und der Inspektor gingen voraus, während Poirot und ich etwas zurückblieben, um einige Worte zu wechseln, ohne daß der Inspektor es hören konnte.
