Er ging hinüber, um sie sich anzusehen, und schien Poirots Untersuchungen vergessen zu haben, während ich meinen Freund mit gespannter Aufmerksamkeit beobachtete. Der Boden war mit einem dunkelgrünen Linoleum belegt, auf welchem Fußspuren deutlich erkennbar waren. Eine Tür am Ende des Raumes führte zu der kleinen Küche, von dort eine andere zum Spülraum (von da führte die Hintertür ins Freie) und eine weitere zur Schlafkammer Robert Grants. Nachdem Poirot den Fußboden untersucht hatte, führte er leise Selbstgespräche über seine Wahrnehmungen. »Hier hat die Leiche gelegen, jener große Fleck und die Spritzer rundherum bezeichnen die Lage. Hier sieht man Spuren von Hausschuhen und anderen Schuhen der Größe neun, jedoch alles ziemlich verschwommen. Sodann zwei verschiedene Abdrücke, die nach der Küche und wieder zurück führen. Wer auch immer der Mörder gewesen sein mag, er ist auf diesem Wege hereingekommen.

Hast du die Stiefel bei dir, Hastings? Gib sie mir bitte.« Er verglich sie sorgfältig mit den Spuren.

»Ja, beide sind von derselben Person, von Robert Grant. Er kam auf diesem Wege herein, tötete den alten Herrn und ging zur Küche zurück. Dabei trat er in die Blutlache, man sieht die Flecke, die er beim Hinausgehen hinterließ. In der Küche läßt sich nichts mehr feststellen, das halbe Dorf ist darin herumgelaufen. Dann ging er in sein Zimmer - nein, zuvor ging er nochmals zurück zum Tatort -, vielleicht um die Jadefiguren zu holen? Oder hatte er etwas übersehen, das ihn verraten mochte?«

»Vielleicht tötete er den alten Herrn erst, als er beim zweiten Male das Zimmer betrat«, warf ich ein.

»Du beobachtest nicht scharf genug. Über einer der nach draußen gerichteten Fußspuren zeichnet sich ganz deutlich eine ab, die nach innen geht. Ich möchte zu gerne wissen, warum er nochmals zurückkam, vielleicht doch, um die Jadefiguren zu holen? Es ist alles so sinnlos und lächerlich.«



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