
Die Katzen sahen die Regenbögen, aber ihre Aufmerksamkeit war von einem riesigen Helmspecht in Anspruch genommen, der direkt vor der Veranda im Staub lag.
»Cool.« Pewter lief hin, versuchte, den jüngst verendeten Vogel ins Maul zu nehmen. Er war sehr schwer. Sie gab es auf.
»Ich könnte dir dabei helfen«, erbot sich Tucker.
»Wenn du meinen Vogel anrührst, bist du tot«, fauchte Pewter.
Mrs. Murphy lachte. »Duhast ihn schließlich nicht erlegt, Pewter.«
»Ich hab ihn gefunden. Das ist fast dasselbe.«
»Ja, die große graue Jägerin.« Tucker kräuselte verächtlich die Oberlippe.
»Ich seh dich nie was fangen, Dickarsch.« Pewter verengte die Augen zu Schlitzen.
»Ich bin nicht dick. Ich hab keinen Schwanz. Das macht mich dick«, gab Tucker spitz zurück.»Das solltest du wissen, Fettsteiß.«
Pewter holte aus und traf den Hund mitten auf die Nase.
»Knallkopf.«
»Autsch.«
»Was habt ihr beiden bloß?« Harry ging zu den streitenden Tieren. »O nein.« Sie kniete sich hin, um den riesigen Specht zu inspizieren. »So einen kriegt man kaum noch aus der Nähe zu sehn.«
»Ich hab ihn gefunden.« Pewter legte ihre Pfote auf die pralle Brust des Vogels, die Krallen ausgefahren, um der Geste Nachdruck zu verleihen.
»Pewter, lass los«, befahl Harry.
»Nur wenn ich meinen Vogel wiederkriege.« Sie schlug mit dem Schwanz.
»Lass lieber los«, riet Mrs. Murphy ihr.
»Na klar, damit du dir meinen Specht schnappen kannst. «
»Weil sie hier der Leithund ist,« bemerkte Tucker weise.
»Ich bin kein Hund.« Die graue Katze bemerkte dies mit hochmütiger Miene.
»Gut so, denn ich möchte nicht mit dir verwandt sein.«
