
Die Schwester zeigte der Reihe nach auf die drei Türen in der hinteren Wand, die parallel zu seinem Bett verlief, und sagte: »Die erste Tür führt zu den Entsorgungseinrichtungen für die Exkremente bewegungsfähiger Patienten, die zweite zum Waschraum und die dritte ist für diejenigen Patienten bestimmt, die für die Ausübung dieser Tätigkeiten Hilfe benötigen. Ihr Nachttisch ist fast derselbe wie der den Sie auf der Treevendar hatten, und die wenigen persönlichen Habseligkeiten, die sie mitbringen durften,wird man Ihnen noch heute im Laufe des Tages bringen. Für den Fall, daß Sie Hilfe brauchen, gibt es einen Rufknopf, und falls Sie ihn nicht selbst bedienen können, ist für den Notfall in der Decke eine Überwachungskamera eingebaut, die mit den Monitoren im Personalraum verbunden ist. Ihre Leselampe ist mit einem Richtstrahler ausgestattet, damit Sie andere Patienten während deren Ruhephasen nicht belästigen. Außerdem steht Ihnen ein Kopfhörer und ein kleiner Bildschirm zu Verfügung, auf dem Sie sich die hausinternen Unterhaltungsprogramme ansehen können. Die Sendungen sind allerdings schon vor langer Zeit aufgezeichnet worden, so daß Sie sich die Programme wahrscheinlich gar nicht ansehen wollen, es sei denn, Sie ziehen es vor, ohne Beruhigungsmittel einzuschlafen.
Ihr Bett hat die Nummer zwanzig«, fuhr die Schwester fort. »Damit haben Sie nicht nur die bequemste Position zu den sanitären Einrichtungen, sondern sind auch am weitesten vom Stationseingang und dem Personalraum entfernt. Übrigens herrscht im Orbit Hospital die allgemeine Überzeugung, der, nebenbei bemerkt, von offizieller Seite auch noch nie widersprochen wurde: Je näher ein Patient am Stationseingang liegt, wo der diensthabende Arzt und die Schwestern und Pfleger ihn mit Minimalverzögerung erreichen können, desto ernster ist sein Gesundheitszustand. Dieses Wissen tröstet Sie vielleicht über einiges hinweg.
