
Er straffte seine Schultern und schob seinen Kopf kampflustig vor.«Darum bin ich jetzt hier – um ihnen beizustehen, wenn ich gebraucht werde. Wenn Charles mich braucht – ich bin zur Stelle.»
Wieder streifte sie der Hauch der Tragödie. «Und was halten Sie – von alledem?» forschte Poirot.
Frobisher stand unbeweglich da, seine Brauen zogen sich zusammen.
«Ich finde, je weniger man darüber spricht, um so besser ist es. Und, offen gesagt, verstehe ich nicht, warum Diana Sie hierhergeschleppt hat.»
«Sie wissen, daß Diana Maberlys Verlobung mit Hugh Chandler aufgelöst wurde.»
«Ja, ich weiß es.»
«Und kennen Sie den Grund?»
Frobisher antwortete steif:
«Junge Leute machen diese Dinge untereinander ab. Es ist nicht an mir, mich einzumengen.»
«Hugh Chandler hat Diana erklärt, daß sie nicht heiraten können, weil er im Begriff ist den Verstand zu verlieren», führte Poirot aus.
Er sah, wie der Schweiß auf Frobishers Stirn ausbrach.
Er sagte:
«Müssen wir über die verdammte Geschichte sprechen? Was glauben Sie denn machen zu können? Hugh hat das einzig Richtige getan, der arme Teufel. Es ist nicht seine Schuld, es ist Vererbung – Keimplasma – Ganglien … Aber im Augenblick, da er es erfuhr, was blieb ihm denn übrig, als die Verlobung zu lösen? Es gehört zu den Dingen, die getan werden müssen.»
«Wenn ich überzeugt wäre, daß –»
«Lassen Sie es sich gesagt sein.»
«Aber Sie haben mir nichts gesagt!»
«Ich sage Ihnen doch, daß ich nicht darüber sprechen will.»
«Warum hat Admiral Chandler seinen Sohn gezwungen, den Dienst bei der Marine zu quittieren?»
«Weil es das einzig Mögliche war.»
«Warum?»
