
»Na, was denn? Los, sag schon!« rief er.
»Yll, warum bist du so aufgebracht?«
»Sag’s schon!« verlangte er. »Oder hast du Geheimnisse vor mir!« Mit dunklem, starrem Gesicht stand er über sie gebeugt.
»So habe ich dich noch nie erlebt«, erwiderte sie erschrocken und amüsiert zugleich. »Es ist doch nichts passiert! Dieser Nathaniel York hat mir gesagt - nun ja, er hat mir gesagt, daß er mich in seinem Schiff mitnehmen würde, hinauf in den Himmel und zurück zu seinem Planeten. Das ist natürlich alles lächerlich, nur ein Traum.«
»Lächerlich - allerdings!« Er schrie es fast. »Du hättest dich hören sollen - wie du dich an ihn geworfen hast, mit ihm geflüstert, und geschäkert und gesungen hast, bei den Göttern, die ganze Nacht hindurch! Du hättest dich sehen und hören sollen!«
»Yll!«
»Wann landet er? Wann kommt er mit seinem verdammten Schiff?«
»Yll, sprich leiser!«
»Leiser? - Ich denke nicht daran!« Er beugte sich über sie. »Und wie war das in deinem Traum«, er packte ihr Handgelenk.


»Das Schiff ist drüben im Grünen Tal gelandet, stimmts? - Antworte!«
»J-ja, aber.«
»Und es landet heute nachmittag, nicht wahr?« drängte er.
»Ja, ja, ich glaube schon, ja aber doch nur in meinem Traum!«
»Nun«, er ließ ihr Handgelenk los, »es ist gut, daß du wenigstens die Wahrheit sagst. Ich habe jedes Wort gehört, das du im Schlaf gesagt hast. Du hast vom Tal gesprochen und auch von der Landezeit.«
Schweratmend stand er zwischen den Säulen wie ein Mann, der vom Blitz geblendet ist. Langsam beruhigte er sich. Sie beobachtete ihn. Er benahm sich wie ein Wahnsinniger. Schließlich stand sie auf und trat neben ihn. »Yll«, flüsterte sie.
