Die Menschen hatten sich also niedergelassen und gelebt und geliebt und gespielt und auf ihren Inseln gebaut.

Fast einen Monat lang.

Dann fingen sie an, wahnsinnig zu werden, die Angehörigen dieser Kolonie. Sie entwickelten sich zurück — zuerst langsam, dann zunehmend schneller. Sie verwandelten sich in primitive Tiere, als das, was von ihnen Besitz ergriffen hatte, ihre Hirne zerfraß. Sie wurden wie wilde Affen, nur ohne selbst die winzigsten Reste irgendwelcher Überlegung. Schließlich starben sie an ihrer Unfähigkeit, auch nur die Grundanforderungen von Essen und Unterkunft zu bewältigen. Die meisten ertranken; einige brachten sich gegenseitig um.

Und aus ihren Leibern wuchsen schließlich die hübschen Blumen der Insel in neuer Fülle.

Wissenschaftler kamen zu dem Schluß, daß eine Art elementarer Organismus — nicht mit dem Grundstoff Kohlenstoff oder Silikon, sondern den Eisenoxyden im Gestein ihrer schönen Insel — durch die Luft nicht auf sie direkt, sondern auf die synthetischen Lebensmittelrationen einwirkte, die sie mitgebracht hatten, um davon zu leben, bis sie ihre Landwirtschaft aufbauen konnten.

Und sie hatten ihn gegessen, und er hatte sie zerfressen.

Aber es hatte einen Überlebenden gegeben — eine Frau, die sich in den riesengroßen Schwammkolonien an einem besonders felsigen Ufer versteckte. Sie war dann auch gestorben — aber fast drei Wochen später als die anderen, als sie nicht mehr jeden Abend zurückkam, um im Schwammbett zu schlafen.

Die natürlichen Absonderungen des Schwammes wirkten als Hemmer — nicht als Gegenmittel. Solange ein Opfer jedoch täglich das Sekret zugeführt bekam, schien der mutierte Stamm unwirksam zu sein.



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