Der Gang endete vor einer nackten Felswand. Hatte sie der Pfeil wieder betrogen? Nein — als sie näher kamen, zerbröckelte der Fels zu Staub.

Durch die Mauer drang ein wirbelnder Metallspeer, der sich schnell zu einer riesigen Schraube verbreiterte. Alvin und seine Freunde zogen sich etwas zurück und warteten, bis die Maschine den Fels durchstoßen hatte. Mit ohrenbetäubendem Kreischen brach das Fahrzeug durch die Wand und kam neben ihnen zum Stehen. Eine massive Stahltür öffnete sich, und Callistron rief ihnen zu, sich zu beeilen. Warum Callistron? dachte Alvin. Was macht er hier? Einen Augenblick später waren sie in Sicherheit; die Maschine schwankte, als sie ihre Fahrt durch die Tiefen der Erde antrat.

Das Abenteuer war vorüber. Wie immer würden sie bald zu Hause sein, und das ganze Wunder, der Schrecken und die Aufregung würden hinter ihnen liegen. Sie waren müde und zufrieden. Alvin erkannte an der Neigung des Bodens, daß das unterirdische Fahrzeug in die Erde hinabfuhr.


Vermutlich wußte Callistron, was er tat, und dieser Weg führte tatsächlich nach Hause. Dennoch schien es bedauerlich…

„Callistron“, sagte er plötzlich, „warum gehen wir nicht nach oben?

Niemand weiß, wie der Kristallberg wirklich aussieht. Wie herrlich wäre es, irgendwo an seinen Hängen hinauszukommen, den Himmel und das Land ringsumher zu sehen. Wir waren lange genug unten.“

Schon als er diese Worte sprach, wußte er irgendwie, daß sie unrecht waren. Alystra schrie auf, das Innere des Untergrundfahrzeugs flimmerte wie ein Bild im Wasser, und jenseits der Metallwände, von denen sie umgeben waren, bemerkte Alvin wieder dieses andere Universum.



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