
Abermals stieß ihn Urgando hinunter. Turrepo gab sich aber nicht geschlagen. Beim dritten Mal bekam er seinen Gegner zu fassen, und beide purzelten die Treppe hinab. Dabei schlug Urgando mit dem Kopf gegen eine Stufe und verlor das Bewußtsein. Turrepo drehte den Zeiger zurück und gab das Signal zur Ruhe. Ausrufer rannten durch die Stadt und befahlen den Bürgern, schlafen zu gehen, während gelbe Soldaten auf Drachen in die Dörfer und Siedlungen flogen, um dem Volk zu verkünden, daß die Grünen es zu früh geweckt hätten. Die Leute nahmen sofort die grünen Hüte ab und setzten die gelben auf. Turrepo, der gesiegt hatte, ging schlafen, ohne sich um den bewusstlosen Urgando zu kümmern. Nach anderthalb Stunden kam Urgando wieder zu sich, stieg auf den Turm und schickte seine Boten aus, das Volk in Stadt und Land zu wecken. An diesem Tag standen die Einwohner der Höhle siebenmal auf und gingen siebenmal schlafen, bis sich der hartnäckige Turrepo schließlich geschlagen gab. Die Bürger, denen verkündet wurde, daß seine Majestät König Pampuro III. den Thron bestiegen habe, vertauschten also ihre gelben Hüte gegen die grünen. Das war der letzte Hutwechsel dieses Tages. EINE SECHSFÜSSERJAGD
Wieder waren hundert Jahre vergangen. In dieser Zeit hatte sich die Lage im unterirdischen Lande immer mehr verschlechtert. Um die unersättliche Habsucht der Könige und ihrer Gefolgschaften zu befriedigen, mußte das einfache Volk jetzt 18 bis 20 Stunden täglich arbeiten. Mit großer Besorgnis dachten die Leute an ihre Zukunft. Da kam ihnen ein wunderbarer Zufall zu Hilfe. Alles begann mit einer Sechsfüßerjagd. Die gezähmten Sechsfüßer brachten dem Land großen Nutzen. Sie zogen die schweren Pflüge, Eggen und Getreidemäher und drehten die Räder der Dreschmaschine. Sie arbeiteten auch an den Schaufelrädern, die das Wasser aus dem See für die Stadt der Sieben Könige schöpften, und zogen die Förderkörbe mit dem Erz aus den tiefen Gruben…