
Die Jäger boten Ortega eine Fackel an, aber dieser nahm sie nicht, die Leuchtkugel auf seinem Hut, sagte er, genüge ihm. Die Leute zogen mit dem Sechsfüßer davon, während Ortega das Labyrinth in Augenschein nahm. Nach etwa zwei Stunden entdeckte er, daß sich in diesem Teil der Höhle eine Sechsfüßermutter mit einem Jungen verbarg. Auf dem Heimweg machte Ortega einen Abstecher in eine Höhle, in der er schon lange nicht mehr gewesen war. Plötzlich erblickte er den Widerschein seiner Leuchtkugel in einem kleinen Becken, das früher leer war. „Siehe da", wunderte sich der Jäger, „das ist ja eine neue Quelle!" Nach dem langen Marsch verspürte er einen starken Durst. Er kniete nieder, schöpfte eine Handvoll Wasser und begann gierig zu trinken. Das Wasser hatte einen sehr angenehmen Geschmack, es schäumte und quirlte. Ortega wollte noch ein paar Schluck trinken, aber da überkam ihn eine unerklärliche Müdigkeit.
„Oho, Ortega", tadelte sich der Jäger, „du wirst alt! Früher hätte dir ein solcher Spaziergang überhaupt nichts ausgemacht! Na, dann werde ich eben etwas ausruhen. ."
Er machte es sich auf dem harten Boden bequem, und im Nu übermannte ihn der Schlaf.
