
Sarn nickte. »Ganz wie du meinst.« Dann richtete er sich auf, bildete mit den Händen einen Trichter vor dem Mund und schrie, so laut er konnte: »He! Geht nicht weiter! Es ist euer sicheres Verderben!«
Mike keuchte. Sarns Worte schallten als vielfach gebrochenes Echo von den Wänden zurück und sie lösten auch ein sichtbares Echo unter den Krabben aus. Die Tiere bewegten sich unruhig. Ein zischelndes Rasseln erklang; wie Millionen Kieselsteine, die übereinander rollten.
Der erhoffte Erfolg blieb jedoch aus. Die Männer vorne am Höhleneingang machten nicht kehrt, sondern kamen im Gegenteil rasch auf sie zu. Von der Gefahr, in die sie sich begaben, hatten sie offenbar keine Ahnung.
»Bleibt stehen, ihr Dummköpfe!«, schrie Sarn. »Ihr lauft in den Tod!«
Diesmal begannen einige der Krabben tatsächlich in ihre Richtung zu kriechen. Sarn nahm jedoch keinerlei Notitz davon, sondern sah zu, wie die Männer rasch näher kamen. Die zwei, drei Krabben, die vor ihnen über die Kante gekrochen kamen, schleuderte er mit Fußtritten in die Tiefe zurück.
Dann jedoch bückte er sich plötzlich, hob eine der Krabben auf und schleuderte sie mit einer mächtigen Bewegung in den Tunnel hinein. Das Tier traf einen der Männer an der Schulter und prallte ab. Der Mann stolperte mit einem überraschten Schrei zurück – und in dem von trübgrünem Licht erfüllten Tunnel unter ihnen brach die Hölle los.
Die gesamten Wände gerieten in Bewegung. Es schien, als ob sich der Tunnel selbst auf die Männer stürzte und sie einfach verschlang. Gellende Schreie erklangen und das Zischeln und Rasseln steigerte sich zu gewaltiger Lautstärke.
Sarn packte Mike an der Schulter, wirbelte ihn herum und riss ihn einfach mit sich.
»Du hast sie ... umgebracht!« Mikes Stimme zitterte noch immer, obwohl es gute zehn Minuten her war, seit sie diesen Teil der Höhlen erreicht und sich zum Ausruhen auf den Felsen niedergelassen hatten.
