
Schluss kam, dass ernichtder war, den er erwartet hatte?
Mit klopfendem Herzen trat er in die angrenzende Höhle. Sie war viel kleiner als die erste, und da sich mindestens ein Dutzend Männer darin aufhielt, wirkte sie noch winziger. Es gab kein Mobiliar, sondern nur einen großen Tisch, auf dem sich Karten und eng beschriebene Pergamente stapelten. Vier oder fünf Männer standen über die Karten gebeugt da, sahen bei ihrem Eintreten aber alle auf. Einer von ihnen sagte etwas, aber Mike hörte die Worte gar nicht.
Er starrte vollkommen fassungslos in das Gesicht des dunkelhaarigen Mannes, den er sofort und ohne den geringsten Zweifel als den Führer des Widerstandes erkannte.
»Singh!«, keuchte er.
Und die Erinnerung brach wie eine Flutwelle über ihn herein...
Mike sah aus den Augenwinkeln, wie Tarras überrascht aufblickte und ein erschrockener Ausdruck auf seinem Gesicht erschien. Vargan zeigte keinerlei Reaktion, während Argos regelrecht entsetzt dreinsah.
»Lemura?« Trautman schüttelte verwirrt den Kopf. »Das habe ich noch nie gehört. Was soll das sein?« Serena antwortete nicht, sondern wandte sich direkt an Tarras. »Es ist so, nicht wahr?«
Tarras nickte widerstrebend. »Du bist klüger, als ich dachte. Ja. Es ist Lemura. Aber jetzt haben wir genug geredet. Ich muss mich konzentrieren, um das Schiff in die Schleuse zufahren. Also halt den Mund.«
Der Ausdruck auf Serenas Gesicht war pures Entsetzen. Mike verstand das nicht. Auch er hatte diesesWort noch nie gehört, weder von Trautman noch von Serena, die ihm weiß Gott genug von ihrerversunkenen Heimat erzählt hatte.
