
»Sofort, Sir«, erwiderte die Sekretärin.
Er fühlte sich besser. Diesen Befehl hatte er zweiundzwanzig Jahre lang geben wollen.
Glathriel
Der Parmiter stöhnte. Er trug Gips am Körper. Grüne, die große Echse, die verbrannt worden war, tat ihr Mitgefühl unter den dicken Verbänden an Rücken und Seite kund.
»Ach, hört doch auf!«knurrte die andere Echse, die Doc genannt wurde. »Wenn Grüne nicht auf mich gestürzt wäre, hätte ich sie doch noch erwischt.«
»Sie standen ja auch nicht in Flammen«, gab Grüne erbost zurück. »Soll ich das mal mit einer Fackel ausprobieren?«
»Laßt das doch!«sagte der Parmiter. »Mit Streiterei kommen wir nicht weiter. Wir sind noch am Leben, wir haben das Schiff und eine gutbezahlte Besatzung harter Burschen, und wir stehen immer noch vor der Aufgabe, diese Tschang zu fassen.«
»Warum geben wir es nicht einfach auf?«rauchte Grüne. »Piraterie und Straßenraub mögen vielleicht nicht soviel einbringen, aber ich bin sicher, daß ich dabei wenigstens nicht lebendig geröstet werde.«
»Wir können nicht aufgeben, und das wissen Sie!«gab der Parmiter zurück. »Hinter der Sache steht das große Geld. Nur die Regierung eines Hexagons kann solche Beträge aufwenden. Eine Regierung! Eine, die so üble Dinge treibt, daß sie wußte, wer wir waren, wo man uns finden konnte, und daß wir den Auftrag übernehmen würden. Wenn sie das weiß und wirklich eine Regierung ist, würden wir in die nördliche Halbkugel auswandern müssen, um auf dieser Welt unsere Hälse zu retten — und selbst das könnte noch nicht genügen.«
Der Gedanke brachte sie zum Schweigen, so daß der Parmiter in Ruhe nachdenken konnte.
»Paßt auf«, sagte er. »Wir haben bereits festgestellt, daß das Gehege leer ist. Die Eingeborenen waren in Aufruhr, wissen also nichts. Von einem Ambreza war noch nichts zu sehen, demnach ist sie nicht bei ihnen. Wo kann sie sein?«
