
»Vermutlich versteckt sie sich im Wald«, meinte Grüne. »Oder flieht in ein anderes Hexagon.«
»Richtig«, sagte der Parmiter. »Wir müssen davon ausgehen, daß sie und ihr Freund die Ambreza nicht schätzen. Der Süden scheidet damit aus. Ginzin liegt über zweihundert Kilometer im Norden und ist ohnehin überaus riskant. Die Ambreza würden sie lange vorher schnappen, oder sie stürzen, wenn sie die Grenze erreichen, in die brodelnden Teergruben. Sie sind sehr klug. Deswegen sind sie noch in Freiheit, und wir liegen herum. Wenn wir davon ausgehen, daß sie dort nirgends sind, was bleibt?«
»Sonst gibt es nur Wasser«, sagte Doc nach einer Pause. »Und sie können die Köpfe nicht weit genug heben, um sich vor dem Ertrinken zu bewahren.«
»Wir sind doch auch auf dem Wasser, nicht?«meinte der Parmiter geduldig.
»Sie hatten ein Boot oder haben sich eines genommen?«sagte Grüne aufmerksam.
»Jetzt kommen Sie der Sache näher. Denken Sie an das große Schiff, dem wir gestern ausweichen mußten. Ich wette, das war ihr Versorgungsschiff. Wenn das zutrifft, könnte es gekommen sein und gesehen haben, was passiert war, und vielleicht…«
»Aber das ist ein Riesenschiff«, wandte Doc ein. »Gegen dieses Ungeheuer komme ich mir vor wie auf einem Ruderboot.«
»So? Mag sein, aber haben Sie vorne und hinten die Rampen gesehen? Das sind Raketenwerfer. Und sie verschießen hübsche Splitterbomben. Sie treffen irgend etwas — ein Schiffsdeck, zum Beispiel — und reißen ein riesengroßes Loch.«
»Was nützt das hier?«sagte Grüne. »Wir sind in einem Nicht-tech-Hex, das wissen Sie.«
»Idiot!«fauchte der Parmiter. »Die Werfer stehen unter Federspannung. Mit Antrieb durch Zündschnur und Schwarzpulverladung darunter. Sie explodieren durch chemische Aktion infolge des Schlages. Keine Elektrik, nichts. Sie funktionieren hier, und sie werden ein Loch in das verdammte Schiff reißen, daß wir hindurchfahren können.«
