
»Also, was ist?«rief sie hinauf.»Wollen Sie denn nichts tun? Es ist kalt hier unten.«
Ben Yulin, der jüngere Mann, lächelte und beugte sich über das Geländer.
»Peitschen Sie eine Weile mit Ihrem Schwanz, Zetta. Wir arbeiten, so schnell wir können!«rief er freundlich hinunter.
Und sie bewegte den Schwanz wirklich hin und her, langsam, gewohnheitsmäßig, um ihrer Verärgerung Ausdruck zu geben.
»Es fällt Ihnen wirklich kein Unterschied auf, Zetta?«fragte Zinders dünne, scharfe Stimme.
Sie blickte verwirrt, sah dann an sich hinunter und fuhr mit den Händen über ihren Körper, den Schwanz eingeschlossen, wie um herauszufinden, was sie meinten.
»Nein, Dr. Zinder. Wieso? Ist etwas an mir — verändert?«erwiderte sie zögernd.
»Wissen Sie, daß Sie einen Schwanz haben?«drängte Zinder. Sie wirkte verständnislos.
»Selbstverständlich habe ich einen Schwanz«, erwiderte sie, als wolle sie sagen: Was ist denn daran merkwürdig?
»Sie finden das nicht, äh, seltsam oder ungewöhnlich?«warf Ben Yulin ein.
Sie zeigte sich aufrichtig verwirrt.
»Aber nein, natürlich nicht. Weshalb denn?«
Zinder schaute zu seinem jungen Assistenten hinüber, der auf der anderen Seite der offenen Bühne fast fünfzehn Meter entfernt war.
»Eine interessante Entwicklung«, meinte er.
Yulin nickte.
»Bohnentöpfe hervorzubringen, dann die Arbeit mit den Versuchstieren, das bewies, was wir erreichen konnten, aber ich glaube nicht, daß ich mit so etwas gerechnet habe.«
»Ist Ihnen die Theorie noch geläufig?«fragte Zinder.
»Gewiß. Wir verändern innerhalb des Feldes die Wahrscheinlichkeit. Was wir mit jemandem oder etwas im Feld machen, ist für sie normal, weil wir ihre Grund-Stabilisierungsgleichung verändert haben. Wenn wir das im großen Maßstab tun könnten…«
