
„Bestimmt war es das“, pflichtete der junge Mann bei. „Der größte Druck m den Trichtern herrscht beim Bremsen.
Wenn die Keramik an einer Stelle platzt, fegt der Hauptschub restlos alles hinaus. So ist es bei der Steuerborddüse passiert.“
London sagte nichts dazu, und der Pilot meinte zögernd: „Vielleicht habe ich zu nahe aufgesetzt…“
„Quatsch. Gut, daß Sie überhaupt gerade aufgesetzt haben.“
Der Pilot wartete auf weitere Bemerkungen, die er als Lob auffassen konnte, aber London musterte ihn nur wortlos von dem zerzausten hellen Schöpf bis zu den Füßen in den weißen Stiefeln des Raumanzugs.
„Morgen schicke ich einen Techniker zur Defektoskopie… Haben Sie den Reaktor auf Leerlauf gestellt?“ setzte er plötzlich hinzu.
„Nein, ich habe ihn ganz abgeschaltet. Wie fürs Docking.“
„Das ist gut.“
Der Pilot sah nun schon, daß er niemandem von dem Kampf berichten konnte, den er direkt über dem Kosmodrom mit seiner Rakete ausgefochten hatte. Der Kaffee war ja gut gewesen, aber sollten die Gastgeber, die sich ihm dermaßen aufgedrängt hatten, nicht ein Zimmer und ein Bad für ihn haben? Er sehnte sich nach einer warmen Dusche. Gosse brabbelte immer noch ins Mikrofon, London stand über ihn gebeugt. Die Situation war unklar, aber spannungsgeladen. Der Pilot spürte, daß die beiden Wichtigeres am Hals hatten als seine Abenteuer und daß das mit den Funkmeldungen des Grals zusammenhängen mußte. Auf dem Fluge hatte er Fetzen davon mitbekommen — es war die Rede von verschollenen Maschinen und von der Suche nach ihnen. Gosse drehte sich auf seinem Sitz herum, so daß die Leitung des Kopfhörers sich straffte und ihm das Gerät von den Ohren auf den Hals riß.
„Wo steckt denn dieser Sinko, den Sie bei sich haben?“
