
Spencer begann aufzuwachen. „Ein Arzt? Nein, ich denke nicht, Miß."
Sie nickte und wollte gerade weitergehen, als sie von Spencer zurückgehalten wurde: „Halt, Moment: ich erinnere mich jetzt erst - ja, klar ist einer hier. Der Herr neben mir ist Arzt."
„Gott sei Dank", seufzte die Stewardeß. „Würden Sie ihn bitte wecken, Sir?"
„Sicher." Spencer schaute auf die Gestalt neben sich. „Ist jemand krank, Miß?" fragte er vorsorglich. „Ja, jemand fühlt sich nicht ganz wohl", meinte Janet. „Hallo, Doktor, aufwachen!" sagte Spencer eindringlich. Der Doktor schüttelte den Kopf, grunzte und verschluckte sich. „Natürlich kann keine Nacht vergehen, ohne daß ich gerufen werde... "
„Sie sind Arzt, Sir?" fragte Janet begierig. „Ja, ja, ich bin Dr. Baird. Warum? Was ist los?"
„Wir haben zwei Passagiere an Bord, die ziemlich krank sind. Könnten Sie bitte einmal nach ihnen sehen?"
„Krank? Ja, natürlich. "
Spencer erhob sich, um den Arzt an sich vorbeizulassen. „Wo sind die Leute?" fragte Baird und rieb sich die Augen.
„Ich glaube, Sie sehen am besten zuerst nach der Dame", sagte Janet und ging voran. Dann sprach sie wieder lauter: „Bitte schnallen Sie sich an, meine Herrschaften, es wird ein wenig böig."
Mrs. Childer lag nun soweit ausgestreckt, wie es der Sitz erlaubte. Ihr Körper wurde von Krämpfen geschüttelt. Sie atmete schwer und mit langen, keuchenden Stößen. Ihr Haar war naß von Schweiß. Baird sah sie einen Augenblick aufmerksam an. Dann bückte er sich und griff nach ihrem Handgelenk. „Der Herr ist Arzt", sagte Janet beruhigend zu der Kranken.
„Ich bin froh, daß Sie da sind, Doktor", sagte Mr. Childer aufatmend.
Die Frau öffnete die Augen. „Doktor...", stammelte sie und versuchte weiterzusprechen. Aber ihre Lippen zitterten und schlossen sich wieder. „Bitte entspannen Sie sich", sagte Baird, die Augen auf den Sekundenzeiger seiner Armbanduhr gerichtet. Er zählte den Puls, ließ ihr Handgelenk los, griff in sein Jackett und nahm einen Augenspiegel heraus. „Machen Sie die Augen weit auf", befahl er sanft und prüfte beide Augen in dem breiten Lichtstrahl des Instruments. „Jetzt - Schmerzen?" Die Frau nickte mühsam.
