
„Wo? Hier - oder hier?" Als er ihren Leib berührte, zuckte sie zusammen und schrie auf. Der Arzt steckte den Spiegel zurück und erhob sich. „Ist die Dame Ihre Frau?" fragte er Childer. „Ja, Doktor."
„Hat sie außer über diese Schmerzen noch über irgend etwas anderes geklagt?"
„Sie war sehr krank und hat alles erbrochen."
„Wann fing es an?"
„Es ist noch nicht lange her." Childer schaute Janet hilflos an. „Es kam ganz plötzlich. "
Baird nickte nachdenklich. Er trat beiseite, nahm Janet am Arm und sprach leise, damit die anderen in der Nähe nichts hören konnten, auf sie ein: „Haben Sie ihr etwas gegeben?"
„Nur Aspirin und Wasser", antwortete Janet. „Oh, da fällt mir ein, daß ich dem Mann, der sich ebenfalls nicht wohl fühlt, ein Glas Wasser bringen wollte..."
„Warten Sie einen Moment", flüsterte Baird. Seine Schläfrigkeit war inzwischen völlig verflogen. Er war wach und in seinem Auftreten respekteinflößend. „Wo haben Sie Krankenpflege gelernt?" Janet errötete über seinen Ton. „Warum? In der Stewardessenschule der Linie natürlich. Aber..."
„So! Es ist aber nicht üblich, jemand Aspirin zu geben, der sich erbricht - Sie machen es damit nur noch schlimmer. In diesem Fall gibt man nur Wasser, sonst nichts."
„Es...es tut mir leid, Doktor", stammelte Janet. „Ich glaube, es ist besser, wenn Sie jetzt zum Captain gehen", sagte Baird. „Sagen Sie ihm, er möchte schnellstens landen. Die Frau muß sofort in ein Krankenhaus. Sagen Sie ihm, er soll einen Krankenwagen zum Flugplatz bestellen. "
„Wissen Sie, was ihr fehlt, Doktor?"
„Hier kann man keine präzise Diagnose stellen. Aber die Sache ist dringend genug, um auf dem nächsten Platz zu landen, von dem aus ein Krankenhaus erreichbar ist. Sagen Sie das dem Captain."
