„Etwa fünf Uhr Pazifik Time", sagte Dun. Als er sah, daß der Doktor unwillkürlich auf seine Armbanduhr blickte, fügte er hinzu: „Das heißt, wir werden in dreieinhalb Stunden landen, Doktor. Dieses Charterflugzeug ist nicht gerade das schnellste der Welt." Baird faßte einen Entschluß. „Dann muß ich tun, was ich für diese Leute tun kann, bevor wir in Vancouver landen. Ich brauche dazu mein Gepäck. Glauben Sie, man kann es erreichen? Ich gab es in Toronto auf."

„Wir können's versuchen", sagte der Captain. „Ich hoffe, es ist in der Nähe der Luke. Geben Sie mir Ihre Gepäcknummer, Doktor, damit ich's finde." Bairds schlanke Finger griffen in die Gesäßtasche und kamen mit der Brieftasche wieder zum Vorschein. Er nahm zwei Gepäckscheine heraus und reichte sie Dun. „Es sind zwei Koffer, Captain. Den kleineren von beiden brauche ich. Es ist nicht viel drin, bloß ein paar Dinge, die ich immer bei mir habe - aber sie würden helfen."

Er hatte noch nicht ganz ausgesprochen, als das Flugzeug plötzlich einen regelrechten Sprung machte, der die beiden Männer an die gegenüberliegende Wand schleuderte. Die Motoren heulten gequält auf. Der Captain war zuerst wieder auf den Beinen und am Bordtelefon. „Hier Captain", sagte er hastig, „was ist los, Pete?" Die Stimme des Ersten Offiziers war schwach und offenbar schmerzgequält: „Ich... ich... bin krank. Komm schnell."

„Am besten kommen Sie gleich mit", sagte Dun zum Doktor. Sie liefen so schnell es ging, ohne bei den Passagieren Aufmerksamkeit zu erregen, zum Cockpit vor. „Entschuldigen Sie den Stoß", sagte Dun eilig nach allen Seiten. „Wir durchfliegen nur ein etwas unruhiges Gebiet."



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