
Die Unterschrift war mit einem von jenen verwickelten Federzügen geschmückt, wie man sie nur noch am Ende des Namens gewisser Dorfnotare findet.
Es war eine seltsame Mischung von origineller Gewöhnlichkeit und angeeigneter Eleganz.
Dieser Brief sagte mir im Augenblick nichts, aber er versprach mir für die Zukunft alles, was ich zu wissen wünschte.
Daher fühlte ich mich von Mitleid erfaßt für diese Natur, die erhabener oder, wenn man will, niedriger war als die der anderen.
Lag nicht ein Rest von Größe in seiner Demütigung?
Ich beschloß also, ihm zu bewilligen, was er von mir forderte, und sagte dem Aufseher, weit entfernt zu wünschen, daß man mir Gabriel Lambert zurückgeben würde, hätte ich selbst darum gebeten, mich von diesem Menschen zu befreien, dessen Gesicht mir mißfiele.
Dann öffnete ich den Mund nicht mehr, und niemand sprach ein Wort von der Sache.
Ich verweilte noch vierzehn Tage in Toulon, und während dieser vierzehn Tage blieben die Barke und ihre Mannschaft in meinem Dienst.
Nur kündigte ich im voraus meine Abreise an.
Ich wünschte, daß diese Kunde zu Gabriel Lambert gelangen möge, denn ich wollte sehen, ob er sich des Ehrenworts, das er mir gegeben, erinnern würde.
Der letzte Tag verging, ohne daß mir irgend etwas andeutete, mein Mann schicke sich auch nur im entferntesten an, sein Versprechen zu halten, und ich gestehe, ich machte mir meine Diskretion schon zum Vorwurf, als ich, während ich von meinen Leuten Abschied nahm, Rossignol einen Blick auf den Stein werfen sah, unter dem er Lamberts Brief versteckt hatte.
Dieser Blick war so bezeichnend, daß ich ihn auf der Stelle begriff, und ich antwortete durch eine Gebärde, die sagen wollte: Es ist gut.
