
»Er möchte bei der nächsten Olympiade reiten. In Moskau.«
»Ja, Sir. Das hat Mr. Hughes-Beckett mir gesagt.«
»In der Military.«
»Ja.«
»Nun, Randall, da ist dieses Problem ... man könnte es ein Fragezeichen nennen ... Wir können ihn nicht nach Rußland gehen lassen, bevor das aufgeklärt ist. Das können wir einfach nicht ... oder besser, ich kann nicht ... ihn dahin gehen lassen, wenn uns die Sache jeden Augenblick um die Ohren fliegen kann. Keinesfalls, ich wiederhole, keinesfalls lasse ich ihn gehen, solange auch nur die geringste Möglichkeit eines ... äh ... Zwischenfalls besteht, der für weitere Mitglieder meiner Familie in irgendeiner Weise ... äh ... unangenehm sein könnte. Oder für England als Ganzes.« Er räusperte sich. »Sicher ist Johnny kein Anwärter auf den Thron oder dergleichen, aber schließlich ist er ein Graf und mein Schwager, und was die Weltpresse anbelangt, für die wäre es ein gefundenes Fressen.«
»Aber, Sir«, protestierte ich schwach. »Bis zur Olympiade ist noch viel Zeit. Ich weiß, Lord Farringford ist gut, aber vielleicht wird er gar nicht aufgestellt, und damit wäre das Problem aus der Welt geschafft.«
Der Prinz schüttelte den Kopf. »Wenn das Problem nicht aus der Welt geschafft wird, dann wird Johnny keinesfalls aufgestellt, und wenn er unser bester Mann wäre.«
Ich sah ihn nachdenklich an. »Das würden Sie verhindern?«
»Ja, das würde ich.« Sein Ton ließ keinen Zweifel zu. »Bestimmt würde es bei mir zu Hause einige Reibereien geben, weil Johnny und meine Frau es sich in den Kopf gesetzt haben, daß er einen Platz in der Mannschaft bekommen soll. Ich gebe zu, er hat tatsächlich alle Chancen. Im Sommer hat er einige Prüfungen gewonnen und bemüht sich sehr, sein Dressurreiten zu verbessern und internationalen Anforderungen gerecht zu werden. Ich möchte ihm nicht im Weg stehen. Darum bin ich ja auch hier. Um Sie zu bitten, ein lieber Junge zu sein und festzustellen, was es für ihn gefährlich macht, nach Rußland zu gehen.«
