»Ich weiß, was sie wollen. Bleib hier vor dem Feuer und mach das Kreuzworträtsel, während ich mir überlege, wie ich ihnen beibringe, daß sie es nicht haben können.«

Ich ging zur Tür und machte auf.

»Randall«, sagte der Prinz und streckte mir die Hand entgegen. »Na, wenigstens sind Sie zu Hause. Dürfen wir eintreten?«

»Natürlich, Sir.«

Hughes-Beckett folgte ihm mit einer aus Demütigung und Triumph zusammengesetzten Haltung über die Schwelle: Es mochte ihm nicht gelungen sein, mich zu überreden, aber er würde mit Vergnügen zusehen, wie ich einem anderen gegenüber kapitulierte.

Ich führte sie in den blau-goldenen Salon, wo wenigstens die Heizung funktionierte, wenn auch kein anheimelndes Feuer brannte.

»Also, Randall«, sagte der Prinz. »Bitte, fahren Sie nach Moskau.«

»Darf ich Eurer Königlichen Hoheit etwas zu trinken anbieten?«

»Nein, das dürfen Sie nicht. Setzen Sie sich, Randall, hören Sie zu und reden Sie nicht um den heißen Brei herum.«

Der Vetter des Königs plazierte sein Hinterteil entschlossen auf ein seidenes Regencysofa und winkte Hughes-Beckett und mich auf nahe stehende Sessel. Er war nur ein oder zwei Jahre älter als ich, und wir hatten uns im Laufe der Jahre durch unsere gemeinsame Passion für Pferde unzählige Male getroffen. Er neigte mehr zu Jagden und Polo, obwohl er auch einige Querfeld-einrennen bestritten hatte. Er war eigenwillig und geradeheraus, neigte dazu, Leute barsch herumzukommandieren, aber ich hatte ihn auch Tränen über der Leiche seines Lieblingsjagdpferdes vergießen sehen, das sich das Genick gebrochen hatte.

Von Zeit zu Zeit waren wir uns auch auf Gesellschaften begegnet, aber wir waren keine engen Freunde. Bis zu diesem Tag war er nie in meinem Haus gewesen, noch ich bei ihm.

»Der Bruder meiner Frau«, sagte er. »Johnny Farringford. Sie kennen ihn doch?«

»Wir sind uns begegnet, aber ich kenne ihn nicht wirklich.«



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