Als Vermächtnis waren die südafrikanischen Pferde ein Klotz am Bein.

Charlie begleitete mich nach Heathrow, da ich nur gerade neun Tage zu Hause gewesen war, was uns beiden nicht genügte. Während wir am Check-in-Schalter warteten, baten ein halbes Dutzend Damen mich um ein Autogramm für ihre Töchter, Neffen, Enkelkinder, und wir fingen etliche Blicke ein, bis schließlich ein Flughafenangestellter in dunkler Uniform herüberkam und uns anbot, in einem separaten kleinen Raum zu warten. Sie hatten Erfahrung damit, da ich ziemlich oft über den Flughafen kam, und wir nahmen dankend an.

«Es ist, als wäre man mit zwei Menschen verheiratet«, meinte Charlie seufzend und setzte sich.»Mit dir als Mann der Öffentlichkeit und mit dir privat. Ihr seid zweierlei. Weißt du, ich sehe einen deiner Filme oder auch nur einen Ausschnitt im Fernsehen — ich sehe die Aufnahmen von dir, und ich denke, mit dem Mann habe ich heute nacht geschlafen. Und das ist für mich seltsam, weil das öffentliche Du eigentlich gar nicht mir gehört, sondern all den Leuten, die dafür bezahlen, dich zu sehen. Und dann kommst du wieder nach Hause und bist einfach du, mein Mann, wie ich ihn kenne, und das öffentliche Du ist irgend jemand anders.«

Ich sah sie zärtlich an.»Das private Ich hat vergessen, die Telefonrechnung zu bezahlen.«

«Ach verdammt, ich hab’s dir zwanzig Mal gesagt.«

«Bezahlst du sie?«

«Na, werd’ ich wohl. Aber die Telefonrechnung ist deine Sache. Die ganzen Telegramme und die Anrufe nach Amerika, das muß man doch kontrollieren — ich blicke da nicht durch. Sie berechnen uns wahrscheinlich zuviel, wenn du es nicht nachprüfst.«



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