
Der Mann, der mich vorhin angesprochen hatte, stellte den Neuankömmlingen die gleiche Frage:»Was ist denn mit dem?«
«Er ist tot«, sagte einer von ihnen knapp, obwohl das kaum noch nötig war.»Gott, ich brauche was zu trinken. «Er drängte sich in die Schankstube, und die Zuschauer vom Eingang, darunter auch ich, folgten ihm, um mehr zu hören.»Der ist einfach umgefallen und gestorben. «Er schüttelte den Kopf.»Mensch, da kommt man ins Nachdenken. «Er versuchte die Aufmerksamkeit des Barmanns auf sich zu ziehen.»Man konnte ihn röcheln hören… dann hat er aufgehört zu atmen… er war schon tot, bevor der Johanniter hinkam… Barmann, einen doppelten Gin. nein, dreistöckig.«
«War Blut zu sehen?«fragte ich.
«Blut?«Er sah halb in meine Richtung.»’türlich nicht. Bei Herzanfällen gibt’s kein Blut… Barmann, einen Gin Tonic… wenig Tonic… nun machen Sie mal, ja?«
«Und wer war das?«sagte jemand.
«Keine Ahnung. Irgendein armer Hund.«
Auf dem Bildschirm begann das Rennen, und alle, mich eingeschlossen, drehten die Köpfe, um zuzusehen, obgleich ich hinterher nicht hätte sagen können, wer gewonnen hatte. Durch Derry Welframs Tod würde meine derzeitige Aufgabe viel schwieriger, wenn nicht vorläufig ganz unlösbar sein. Von daher war das 15-Uhr-30-Rennen belanglos.
Ich verließ die Bar im allgemeinen Aufbruch nach dem
Rennen und wanderte unschlüssig ein wenig umher, hielt Ausschau nach anderen Dingen, die nicht so waren, wie sie sein sollten, und wie an vielen Tagen fiel mir nichts auf. Vor allem wollte ich sehen, ob irgendwer vielleicht Derry Welfram suchte, und lungerte zu diesem Zweck vor der Sanitäts wache herum, doch niemand erkundigte sich nach ihm. Schließlich kam ein Aufruf über die Lautsprecheranlage, der oder die Begleiter eines Mr. D. Welfram möchten sich beim Rennvereinssekretär melden, also lungerte ich auch vor dessen Büro eine Weile herum, doch niemand nahm die Einladung an.
