
Rebka war ein schlanker Mann mit einem Kopf, der für seinen Körper ein wenig zu groß war, und das Gleiche galt auch für seine Hände und Füße. Er hatte das bleiche, leicht verwachsene Äußere eines Menschen, der in seiner Kindheit unter konstanter Mangelernährung gelitten hatte, bei der zudem zahlreiche Spurenelemente gefehlt hatten. Doch diese frühzeitigen Entbehrungen hatten seinen Verstand nicht im Mindesten in Mitleidenschaft gezogen. Rebka hatte seine Lektion früh gelernt, als er mit acht Jahren Bilder der reichen Welten der Allianz gesehen hatte, deren Territorium an das des Kreises grenzte. In ihm wurde ein tief verwurzelter, tiefempfundener Zorn geboren. Den lernte Rebka zu nutzen, zu kanalisieren und zu steuern, um so sein Fortkommen voranzutreiben, und gleichzeitig hatte er auch gelernt, jegliche Emotion hinter einem Lächeln zu verbergen. Als er zwölf Jahre alt war, hatte er es bereits geschafft, Teufel hinter sich zu lassen und in ein Trainingsprogramm der Regierung des Phemus-Kreises aufgenommen zu werden.
