»Da haben wir's«, sagte Cordelia. »Dad, der General.

Seine Vorstellung von Urlaub ist, sich vor Sonnenaufgang auf die Straße zu schwingen.«

»Also, ich persönlich habe kein Problem damit, in diesem Barlow zu übernachten«, gab Lander zurück. »Ich mein's nur gut mit euch.« Er grinste Ruth durch die Dunkelheit an. »Ich hoffe, dir ist klar, dass es dort kein Hyatt geben wird.«

»Solange die Laken sauber sind ...«

»Kinder, möchtet ihr lieber anhalten oder zur Hütte durch­fahren?«

»Lass uns anhalten«, antwortete Cordelia. »Das wird lustig.«

»Mir ist beides recht, Mr. Dills.«

»Naja, wir werden sehen«, brummte er.

Er würde nicht darüber streiten. Das war es nicht wert. Lander übernahm gern die Rolle des Anführers, allerdings nur, solange niemand seine Entscheidungen anzweifelte. Und seine Entscheidung war von Anfang an gewesen, durchzu­fahren. Nun war er überstimmt worden.

Zufrieden und ohne es jemandem zu sagen, wechselte er die Rolle vom Anführer zum Chauffeur.

Wenn sie die Dinge in die Hand nehmen wollten, dann sollten sie ruhig. Er würde sich, der Verantwortung entbun­den, zurücklehnen und die Sache beobachten. Mit größter Wahrscheinlichkeit würden sie es vermasseln.

Bald erreichten sie die Ortschaft Barlow. Lander fuhr an einer geschlossenen Tankstelle, einem Gemischtwarenladen und Biffs Eisenwaren- und Sportartikelgeschäft vorbei. Weiter vorne rechts befand sich Terk's Diner. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite stand auf der blinkenden blauen Hinweistafel des Sunshine Motor Inn »Zimmer frei« zu lesen.

»Hier wollt ihr bleiben?«, fragte Lander und wurde lang­samer. Es war kein richtiges Motel, sondern eine Ansamm­lung von Hütten hinter einem schäbigen Büro.

»Ich weiß nicht recht«, meinte Ruth zweifelnd.

Lander grinste.

»Was denkst du?«, fragte sie ihn.



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