»Das ist nicht erlaubt und du weißt es«, fiel Shaw ihm ins Wort.

»Das ist der nächste Schritt, verdammt! Wenn wir Timmy tun lassen, was immer er will, wird er sie als Nächstes vögeln.«

»Nein, werd ich nicht«, widersprach Timmy trotzig.

»Dafür ist er zu klug.«

»Hast du ihm je erzählt, was sie mit Weiss gemacht haben?«

Schweigen.

»Ich will dir keine Angst einjagen, Junge, aber früher hatten wir bei diesen Touren einen Burschen namens Weiss dabei.«

»Halt die Klappe, Robbins.«

»Weiss war auch nicht dumm. Er kannte die Regeln.«

»Robbins!«, herrschte Shaw ihn an.

»Lass es ihn erzählen«, meldete sich der Mann zu Nealas Füßen zu Wort. »Kann nur von Vorteil für den Jungen sein, wenn er es weiß.«

»Vor etwa vier Jahren hatten wir dieses echt schöne Mäd­chen. Weiss konnte der Versuchung nicht widerstehen. Wir hätten ihn authalten sollen. Ich weiß nicht genau, weshalb wir es nicht getan haben, aber ich schätze, wir waren selbst in Versuchung und dachten uns wohl, wir könnten wenigs­tens zusehen. Schien nichts dabei zu sein. Jedenfalls nahm er sie genau hier auf der Ladefläche.«

»Er hat sie gefickt?«, fragte Timmy. Neala hörte Lust in der Stimme des Jungen.

»Ein paar Tage später verschwand er. Weiss mitsamt seiner Familie - seiner Frau und seinen drei Kindern. Sie verschwanden mitten in der Nacht aus ihrem Haus.«

»Vielleicht sind sie weggerannt«, meinte Timmy.

»Nein. Die Knills haben sie geholt.«

»Woher weißt du das?«

»Wir fanden Beweise«, erklärte Shaw.

»Denk also einfach an Weiss, wenn du den Drang ver­spürst, unsere Ladys hier zu erforschen.«

»Solange ich sie nicht ficke, ist es aber doch in Ordnung.«

»Herrgott, Junge, schalt dein Hirn ein.«



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