»Hör auf damit«, fauchte Shaw.

»Dad, darf ich?«

»Lass ihn«, meldete sich der Mann zu Nealas Füßen zu Wort.

»Willst du wie Weiss enden?«, warnte Robbins.

»Aber solange ich sie nicht ficke ...«

»Scheiße«, murmelte Robbins.

»Wir sind fast da«, sagte Shaw. »Mach schon, aber trödel nicht rum.«

Timmy kroch zu Sherris Kopf. Kniend beugte er sich über sie.

»Rühr mich nicht an, Kleiner«, knurrte sie. »Ich schwöre, sonst bring ich dich um.«

Timmy schaute zu seinem Vater.

»Halt's Maul, Schwester.«

»Genau!«, rief Timmy. »Du bist ohnehin bloß eine fette Kuh. Wer würde dich schon begrapschen wollen?«

Plötzlich stürzte er sich auf Neala. Sein Bauch drückte gegen ihr Gesicht, seine Hände zogen ihre Bluse von der Hüfte hoch. Sie spürte, wie seine Hände über ihren Bauch rieben, sich unter den Bund ihrer Kordhose schoben. Eine fasste in ihre Unterhose, arbeitete sich tief vor. Finger drückten gegen ihren Schritt und drangen in sie ein.

Mit der freien Hand hämmerte Neala mitten auf Timmys Rücken. Der Schlag ließ ihn zusammenzucken, dann schüt­telte ein heftiger Hustenanfall seinen Körper. Seine Hand zog sich zurück, sein Bauch verschwand von Nealas Gesicht.

»Verdammt noch mal, Robbins!«, brüllte Shaw. »Das hättest du nicht zulassen dürfen!«

»Sie hat mich überrascht.«

Timmy kniete über ihr und zitterte, während er hustete.

»Gottverdammter Mistkerl«, murmelte Shaw.

Mittlerweile weinte der Junge. Dann sog er scharf die Luft ein und stieß hervor: »Du!« Mit einer kleinen, aber harten Faust schlug er Neala ins Gesicht. Sie riss den Arm hoch, um den nächsten Hieb abzuwehren, aber Robbins hatte Timmy bereits gestoßen. Der Junge stürzte rückwärts.

»Das reicht«, sagte Robbins.

»Dad!«

»Niemand rührt meinen Jungen an, Kumpel.«

»Ach ja? Ich schon. Der Bengel ist außer Kontrolle. Er fängt an, sich wie ein Scheißkerl aufzuführen, und ich werde nicht zulassen, dass er so weitermacht. Nicht, solange ich bei dieser Tour dabei bin.«



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