Masao hatte Ferien und arbeitete in der Matsumoto-Fabrik in Tokyo, bevor er an der Universität anfangen wollte. Er hatte seines Vaters Begabung für Elektronik geerbt, und er hatte seine eigenen Ideen, die er eines Tages in der Praxis verwirklichen wollte.

Jetzt, als Masao sein Frühstück beendet hatte, kamen sein Onkel Teruo Sato und seine Tante Sachiko ins Wohnzimmer. Masao stand auf. »Teruo-ojisan. Sachiko-obasan.«

Seine Tante strich ihm über den Arm und sagte: »Masao-chan.«

Masao mochte seine Tante Sachiko; sie war die Schwester seines Vaters, und wenn sie auch nicht attraktiv aussah, war sie doch eine freundliche und liebenswürdige Frau. Dauernd flatterte sie wie ein kleiner Vogel umher, kümmerte sich um jeden, sprach mit jedem, bot jedem zu essen an. Wie ein Kolibri, dachte Masao. Immer in Bewegung.

Ihren Mann mochte Masao weniger. Teruo Sato war ein hochgewachsener dünner Mann. Er hatte kohlschwarze Haare, einen dünnen Körper und ein dünnes Gesicht, dünne Lippen und, so fand Masao, eine dünne Seele.

Sein Onkel hatte so etwas berechnend Kaltes, beinah Grausames in seinem Wesen, das den Jungen störte. Masao hatte Gerüchte gehört, der Onkel Teruo habe Sachiko Matsumoto nur geheiratet, um zu der mächtigen Familie Matsumoto zu gehören. Im Laufe der Zeit hatte Masaos Vater seinem Schwager eine wichtige Position als Finanz-Chef der Firma gegeben, aber Teruo schien immer noch unzufrieden. Er war ein intelligenter Mann, kein Zweifel; aber es war eine Intelligenz, der Masao mißtraute. Er spürte, daß sein Vater stolz war auf die Qualität der Dinge, die er produzierte, während Onkel Teruo nur an den Profit zu denken schien.



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