
«Ich entschuldige mich«, sagte ich ohne Sarkasmus.»Aber diese Gummigesichter sind nicht gerade Spitzenklasse.«
Er warf einen gereizten Blick auf die beiden Gestalten, die hinter mir standen.»Die Masken sind ihre eigene Wahl. Sie fühlen sich sicherer, wenn man sie nicht erkennen kann.«
Wie Strauchdiebe, dachte ich, die am Ende baumeln.
«Sie können Ihre Pferde laufen lassen, wie Sie wollen. Sie haben absolute Wahlfreiheit… mit einer Ausnahme.«
Ich gab keinen Kommentar. Er zuckte mit den Schultern und fuhr fort.
«Sie werden jemanden einstellen, den ich Ihnen schicke.«
«Nein«, sagte ich.
«Doch. «Er sah mich, ohne mit der Wimper zu zucken, an.
«Sie werden diese Person einstellen. Wenn Sie das nicht tun, werde ich den Stall zerstören.«
«Das ist Wahnsinn«, beharrte ich.»Es ist sinnlos.«
«Nein, das ist es nicht«, widersprach er.»Außerdem werden Sie niemandem erzählen, daß Sie gezwungen wurden, diese Person einzustellen. Sie werden versichern, daß es Ihr eigener Wunsch sei. Sie werden sich vor allem nicht bei der Polizei beklagen, weder über heute nacht, noch über irgend etwas, was sonst noch geschehen mag. Sollten Sie in irgendeiner Hinsicht versuchen, diese Person in Mißkredit zu bringen oder aus Ihren Ställen zu entfernen, werde ich Sie ruinieren. «Er hielt inne.
«Haben Sie verstanden? Wenn Sie irgend etwas gegen diese Person unternehmen, wird Ihr Vater nichts mehr haben, zu dem er zurückkehren kann.«
Nach einem kurzen, gespannten Schweigen fragte ich:»In welcher Eigenschaft soll diese Person für mich arbeiten?«
Er antwortete mit Bedacht.»Er wird die Pferde reiten«, sagte er.»Er ist Jockey.«
Ich konnte das Zucken um meine Augen spüren. Auch er bemerkte es. Das erste Mal, daß er mich wirklich erreicht hatte.
Es stand außer Frage. Er würde es mir nicht jedesmal sagen müssen, wenn er ein Rennen verloren haben wollte. Er brauchte es lediglich seinem Mann zu sagen.
